Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Praetorius zur Christvesper
Lokales Oberhavel Praetorius zur Christvesper
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
05:03 24.12.2017
Der Kirchenchor Bergfelde-Schönfließ ist stets auf der Suche nach Mitsängern. Quelle: Ulrike Gawande
Bergfelde

Eigentlich ist Michaela Runge Dolmetscherin von Beruf, doch schon als Jugendliche sang die heute 46-Jährige immer in Chören und legte zudem bereits als 16-Jährige in Greifswald ihre Prüfung zum D-Kantor ab. Und wählte zusätzlich fürs Abitur Chorleitung als Wahlfach.

Doch Runge nutzte diese Ausbildung nur selten. Da verließ die damalige Kantorkatechetin Elisabeth Deblitz die Bergfelder Gemeinde. Und der von ihr gegründete Kirchenchor stand ohne Leitung da. Für die Orgel wurde schnell jemand gefunden, doch was wird mit dem Chor, fragte man sich? Erst sprang Ekkehard Runge, der Schwiegervater von Michaela Runge ein, doch der fehlte schnell im Bass. Also besann sich die junge Frau, die mit ihrem Mann Karsten zudem früher in der Berliner Domkantorei und heute in der Frohnauer Kantorei singt, auf ihre Talente und übernahm den Chor. „Sopranstimmen gab es genug“, lacht die Mutter zweier erwachsener Töchter, die natürlich auch in einem Chor singen. Am Heiligabend, wenn der von ihrer Mutter geleitete Kirchenchor Bergfelde-Schönfließ die Christvesper um 22 Uhr in der Bergfelder Kirche musikalisch gestalten wird, werden daher auch die beiden jungen Frauen mit von der Partie sein.

„Tochter Zion“ und „Es ist ein Ros’ entsprungen“ werden von dem 20 Mitglieder starken Chor erklingen. Aber auch Stücke von Michael Praetorius, der 1571 bei Eisenach geboren wurde, werden vorgetragen; wie „Enatus est Emanuel“ oder „Psallite – Singt und klingt“. Nicht fehlen darf zu Weihnachten „Ich steh an deiner Krippen hier“ und „Hark the Herald“. Als besonderen Höhepunkt hat der Chor das „Weihnachtswiegenlied“ des amerikanischen Komponisten John Rutter einstudiert. „Ist das schön“, entfuhr es einer Sängerin schon während der Proben. Was in den einzelnen Stimmen noch unvollständig, fast etwas fad klang, fügte sich beim gemeinsamen Singen harmonisch in einen wohlklingenden Gesamtchorklang. Eine Melodie, die nicht mehr aus dem Ohr weichen wollte. „Ab in die Mappe“, war die lobende Reaktion der sensiblen Chorchefin.

Für das kommende Jahr plant der Chor wieder eine Passionsmusik, die Gestaltung des Cantate-Gottesdienstes und eine Mitwirkung beim Gemeindefest. Gerne möchte man wieder auch mit dem Borgsdorfer Chor zusammenarbeiten, mit dem man schon 2017 ein gemeinsames Weihnachtskonzert gab. Doch Höhepunkt sei die Heiligabendandacht. „Das ist schön, vorher haben alle zu tun, aber dann ist Weihnachten.“

Von Ulrike Gawande

Die Arbeiten am Rathausanbau liegen im Zeitplan. Der Wasserschaden nach der Überflutung ist behoben. Die Versicherung hat gezahlt. Für Ende Mai ist die technische Fertigstellung des Gebäudes geplant.

26.12.2017

Die Kinder und Jugendlichen vom Kinderhaus Madita in Bredereiche durften ihre Weihnachtswünsche an einen Tannenbaum im Tattoo-Studio „Colour of Skin“ in Oranienburg anhängen. Großzügige Kunden erfüllten den Kleinen ihre Herzenswünsche. Eher zufällig kam diese Aktion zustande.

26.12.2017

Die Kinder der Familie Rabe haben neue Fahrräder. Die hatten sie sich vom Weihnachtsmann gewünscht. Leser der MAZ haben es ermöglicht, diese Wünsche zu erfüllen. Bei der Weihnachtsaktion war viel Geld für die Hennigsdorfer Familie zusammengekommen. Die Eltern waren überwältigt.

23.12.2017