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Preis für neues Wohnquartier

Hennigsdorfer Wohnungsgenossenschaft ausgezeichnet Preis für neues Wohnquartier

Für ihr neues Wohnquartier ist die Hennigsdorfer Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ vom Verband der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen BBU ausgezeichnet worden. Das Qualitätssiegel „Gewohnt gut“ überreichte BBU-Chefin Maren Kern.

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Großer Bahnhof zur Preisverleihung.

Quelle: Ulrich Bergt

Hennigsdorf . „Mit diesen Häusern haben sie den Nerv der Zeit getroffen“, attestierte am Mittwoch Maren Kern der Wohnungsgenossenschaft „Einheit“ (WGH) in Hennigsdorf. Für das neue Wohnensemble an der Schönwalder Straße überrreichte die Chefin des Verbandes der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen BBU dem Vorstandschef der Genossenschaft, Hartmut Schenk, das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – Fit für die Zukunft“. Der BBU würdigt damit beispielhafte Projekte von Wohnungsunternehmen zur Aufwertung der brandenburgischen Innenstädte.

Die vier Häuser mit 32 Wohnungen waren im Oktober 2014 übergeben worden. Die Anregung dazu kam von Mietern der Wohnungsgenossenschaft, die bereits 2011 den Wunsch nach höherwertigem Wohnen an den Vorstand herangetragen hatten. Die Wohnungen sind geräumig, mit höherem Ausstattungsstandard und barrierefrei. Mit Erdwärme kann geheizt und im Sommer auch gekühlt werden. In der Tiefgarage gibt es Stellplätze für Fahrräder und einen Anschluss für Elektroautos, E-Rollstühle und E-Bikes.

Mit dem Neubau sei die Genossenschaft mutig vorangegangen, erklärte Bürgermeister Andreas Schulz. Dies passe zu Hennigsdorf als familienfreundliche Stadt mit hohen Klimazielen.

„Wir brauchen solch engagierte Wohnungsgenossenschaften“, betonte Katrin Lange, Staatssekretärin im Infrastrukturministerium. Im Berliner Umland werden zunehmend mehr Wohnungen benötigt, so Lange. Mehr als 7000 neue Wohnungen sind im vergangenen Jahr in Brandenburg errichtet worden, davon rund 800 in Oberhavel.
Die brandenburgischen Wohnungsgenossenschaften haben sich hohe Ziele gesteckt. Bis 2020 sollen 2600 neue Wohnungen rund um Berlin entstehen, erklärte Maren Kern. Das habe eine sozialpolitische Dimension. „Denn nur bei einem ausgeglichenen Wohnungsmarkt werden die Mieten bezahlbar bleiben.“

Auch die WGH wird weiter bauen, kündigte Hartmut Schenk an. 106 neue Wohnungen sollen bis zum Jahr 2018 im Hennigsdorfer Zentrum entstehen. „Schon jetzt haben wir dafür 97 Interessenten.“

Von Ulrich Bergt

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