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Premiere für die Lince-Dance-Gruppe

Schul-AG in Kremmen Premiere für die Lince-Dance-Gruppe

Seit September gibt es an der Goethe-Grundschule in Kremmen die Schul-AG, in der jeden Mittwoch Line-Dance getanzt wird. Sechs Mädchen zwischen neun und elf Jahren zeigten am Mittwochnachmittag im Kremmener Jugendclub,w as sie im vergangenen halben Jahr alles gelernt haben.

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Mit Konzentration und Spaß bei der Sache: die Kremmener „Fire Dancers“.

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. Line-Dance ist nichts für Jungs. Zumindest gibt es in der entsprechenden Schul-AG der Kremmener Goethe-Grundschule keinen einzigen Jungen. „Die spielen lieber Fußball oder Zweifelderball“, sagt Lisa-Marie Schmalz. Die elfjährige Kremmenerin ist seit September 2015 in der Line-Dance-Gruppe.

Am Mittwochnachmittag zeigten sie im Jugendclub, was sie im vergangenen halben Jahr alles gelernt haben. In das Haus an der Straße der Einheit kamen deshalb auch Eltern und Großeltern sowie Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse.

Beim Line-Dance tanzt zwar jeder für sich, es gibt zu jedem Lied aber eine bestimmte Choreografie. Die klingt, wenn man sie zum ersten Mal hört, zunächst schwieriger, als sie dann am Ende ist. Nachdem die sechs Mädchen drei verschiedene Tänze gezeigt haben, schnappten sie sich ihre Mütter und Omas, um mit ihnen gemeinsam Line-Dance zu tanzen.

Und das klingt dann so: Erst mal vier Schritte aufeinander zulaufen, dann wieder zurück, und noch mal vier Schritte. Dann hakt man sich gegenseitig ein, läuft im Kreis und wieder zurück auf die Ausgangsposition. Dann tanzen jeweils zwei gemeinsam einmal durch die Mitte.

Line-Dance steckt an

„Ich hätte richtig Lust, da öfter mitzumachen, das spornt richtig an“, sagte danach Christa Langers, die mit ihrer Enkelin mittanzte. „Hut ab! Sie sind mit ganz viel Herzblut dabei“, ergänzte sie dann noch. „Toll, dass sie ein so schönes Hobby haben.“

„Es macht großen Spaß“, sagte Lisa-Marie Schmalz. Dennoch mussten sie sich konzentrieren, zumal es ihr erster Auftritt vor Publikum war. „Der Black-Coffee ist am schwierigsten“, erzählt Milina Neumann (11). „Die Drehungen und Wendungen sind sehr kompliziert.“

Jeden Mittwochnachmittag treffen sich die Mädchen im Alter zwischen neun und elf Jahren, die sich „Fire Dancer“ nennen, unter der Leitung von der Jugendclub-Mitarbeiterin Simone Buttgereit.

Für die 800-Jahr-Feier Mitte Juli in Kremmen plant die Gruppe ebenfalls schon einen Auftritt, wie Simone Buttgereit am Mittwochnachmittag sagte.

Von Robert Tiesler

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