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Oberhavel Prinzessin erlebt Showdown in der Turnhalle
Lokales Oberhavel Prinzessin erlebt Showdown in der Turnhalle
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11:41 03.09.2016
Das Filmteam auf der Bühne der Marwitzer Turnhalle. Quelle: Robert Roeske
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Marwitz

Am Freitagabend fiel die letzte Klappe für den Kurzfilm „Princess“. Er wurde seit dem 22. August in Marwitz, Velten und Wansdorf gedreht. Für das große Finale kam das Filmteam am Freitagnachmittag in der Marwitzer Turnhalle zusammen. Dort wurde die wichtigste Szene des Films gedreht – ein Karaokewettbewerb. Im Film geht es um einen Jungen, der andere Kinder mobbt, dann aber dabei erwischt wird, wie er in einem Frauenkleid steckt.

Für die Szene in der Marwitzer Halle hatten sich etwa 40 Komparsen gemeldet. Unter ihnen waren Dagmar Hirt und ihre Töchter aus Velten. Sie hatten dem Filmteam für Dreharbeiten für zwei Tage ihre Wohnung zur Verfügung gestellt. „Das war kein Problem, wir waren in der Zeit im Urlaub“, sagt Dagmar Hirt. Unter anderem dürften die Gäste im Zimmer von der kleinen Mia drehen. Am Freitag waren sie dann auch in Marwitz – um bei der Schlussszene dabei zu sein. „Ich bin schon ganz aufgeregt“, sagte Mia vor dem Dreh.

In der Wohnung von Familie Hirt in Velten wurde auch gedreht. Quelle: Robert Roeske

Die Halle in Marwitz erwies sich für die Filmleute als ideal. „Wir haben danach gesucht“, sagte Produzent Nick Guido van Ginneken von der Produktionsfirma Lopta-Film. Durch private Kontakte hatte er von der Halle gehört. „Wir hatten hier sehr große Unterstützung“, sagte er außerdem. „Da steckte eine Menge Leidenschaft drin.“ Als Beispiel nannte er die Marwitzer Feuerwehr mit Ingo Pahl. Er war es unter anderem auch, der die Suche nach Komparsen in der Region verbreitete. „Wir haben hier sehr viel Positives erlebt“, so Nick Guido van Ginneken.

Der etwa 20-minütige Film wird co-produziert von SWR, BR und Arte – und könnte in nächsten Jahr auch auf einem der Sender laufen. Der Theaterregisseur Karsten Dahlem feiert mit „Princess“ sein Film-Regiedebüt. Im Idealfall schafft er es damit auf die Berlinale 2017. Gemeinsam mit Stephan Lacant („Freier Fall“) schrieb er auch das Drehbuch. Etwa 35 Menschen waren vor und hinter der Kamera an dem Projekt beteiligt – plus die Komparsen vom Freitag.

Die Komparsen warteten zunächst in der Beat-Fabrik, dann vor der Turnhalle auf den Drehbeginn. Quelle: Robert Roeske

Nachdem am Freitag die letzte Klappe gefallen ist, will das Team feiern. Am Montag startet die Postproduktion, bis zum Jahresende könnte der Film fertig sein.

Von Robert Tiesler

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