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Projektcircus macht Station

Bergfelde Projektcircus macht Station

Der Projektcircus von Andre Sperlich macht in dieser Woche in Bergfelde Station. 381 Kinder aus der „Ahorn-Grundschule“ und der Kita „Kinderclub“ studieren in der Manege ein Programm ein, das sie in mehreren Vorstellungen öffentlich präsentieren. Besonders das soziale Lernen schätzt allerdings Konrektorin Kati Goerlich an der Projektwoche.

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Joyce (12) tritt in der Manege professionell auf – und auch im Zeitungsinterview..

Quelle: Helge Treichel

Bergfelde. 381 Mädchen und Jungen aus der „Ahorn Grundschule“ und der EJF-Kita „Kinderclub“ bereiten sich seit Montag beim 1. Ostdeutschen Projektcircus Andre Sperlich auf ihre Vorstellungen in der Manege eines von Eltern eigens errichteten Zirkuszeltes vor. Eines der Kinder ist Emely Wölki aus der Klasse 5a. Die Elfjährige hatte sich für Seiltanz, Trapez und Zauberei beworben. Nach einem kleinen Test am Trapez steht fest: Sie darf in die Artistengruppe für dieses Gerät.

Emely turnt bereits mit einem Lächeln am Trapez

Emely turnt bereits mit einem Lächeln am Trapez.

Quelle: Helge Treichel

Bergfelde ist die 38. von in diesem Jahr insgesamt 42 Stationen des Projektcircus. Elf Mitarbeiter trainieren mit den Kindern, die bereits nach vier Tagen eine bühnenreife Show abliefern – für ihre Eltern und für die Öffentlichkeit. „Wir haben den Ablauf perfektioniert, sagt Andre Sperlich. Der schwört vor allem auf die sozialen Erfahrungen der Kinder in der Projektwoche. „Die Kinder werden selbstbewusster und eigenständiger und das Sozialverhalten wird durch die jahrgangsübergreifenden Gruppen an der ganzen Schule verändert“, so der Zirkusdirektor. Bei künftigen Schul- oder Kita-Veranstaltungen würden gelernte Kunststücke überdies immer wieder eingebaut.

Mit von der Partie ist auch seine zwölfjährige Tochter Joyce – und ihre beiden Brüder Antonio (8) und Jackson (4). Besonders Letzterer hat bei der Auftaktvorstellung der Profis am Montag in seiner putzigen Uniform die Herzen des Publikums erobert. Seine große Schwester ist ebenfalls als Clown zu sehen, mit Zauberei sowie bei der Nummer mit dem Schwertkasten. Am liebsten bewege sie sich aber am Trapez, sagt das selbstbewusste Zirkuskind, das immer wieder unterschiedliche Schulen besucht und manchmal Einzelunterricht hat.

Damit liegt sie auf der selben Wellenlänge wie die ein Jahr jüngere Emely. Sie tanzt seit einigen Monaten beim „Dance-Point“ in Bergfelde und wirkt in einem Hip-Hop-Programm mit. Eine solche Betätigung sei den Kindern stets anzumerken, sagt Andre Sperlich, der diese Talente gemeinsam mit seinem Bruder und Vater gezielt für die schwierigeren Auftritte herauspickt. „Man sieht das oft schon an der Haltung“, beschreibt er den positiven Einfluss von Sport und Tanz.

Andre Sperlich

Andre Sperlich.

Quelle: Helge Treichel

Besonders das soziale Lernen schätzt allerdings Konrektorin Kati Goerlich an der Projektwoche. „Das wird hinterher ein ganz anderes Miteinander an der Schule“, sagt sie aus Erfahrung. Denn der Zirkus war vor fünf Jahren schon einmal zu Gast. Vorstellungen sind am Donnerstag ab 17 Uhr, am Freitag ab 15 Uhr und am Sonnabend ab 10 und 14 Uhr.

Joyce will die Familientradition übrigens fortsetzen. „Ich übernehme das Geschäft von meinem Vater“, sagt sie entschlossen. Ihr fester Berufswunsch: Zirkusdirektorin.

Von Helge Treichel und

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