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Projekte für Familien

Hennigsdorf Projekte für Familien

Als erste ostdeutsche Stadt trägt Hennigsdorf seit Juni 2013 den Titel „Familienfreundliche Kommune“. 17 Projekte sollen helfen, dass sich vom Baby bis zum Senior alle wohl fühlen. Unter anderem stehen demnächst der Ausbau des Konradsberges und des Alten Gymnasiums zum Gründerinnenzentrum an.

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Hennigsdorfer Kitas, wie hier die Kita „Weltentdecker“, wurden in den vergangenen Jahren erweitert, weil es mehr Kinder in der Stadt gibt.

Quelle: Foto: Paetzel

Hennigsdorf. Als erste ostdeutsche Stadt trägt Hennigsdorf seit Juni 2013 den Titel „Familienfreundliche Kommune“. 17 Projekte wurden und werden umgesetzt, damit sich vom Baby bis zum Senior alle wohl fühlen. Zwar entschieden die Stadtverordneten, dass die Stadt nicht noch mal an dem Auditierungs-Prozess teilnimmt, dennoch werden alle Projekte umgesetzt. Es wird weiter Veranstaltungen wie den Familientag geben, das Pflegenetzwerk für Senioren wird aufrecht erhalten. Außerdem gibt es an den Hennigsdorfer Grundschulen nun Sozialarbeiter, die sich um die Sorgen und Nöte der Kleinen kümmern.

In einem Bericht über den Fortschritt der Audit-Projekte gibt die Stadtverwaltung auch einen Ausblick auf die großen Projekte der Zukunft. Unter anderem wird die Sanierung und Umnutzung des Alten Gymnasiums zum Gründerinnenzentrum als Maßnahme für Familienfreundlichkeit genannt. Die Revitalisierung des Gebäudes soll rund 14 Millionen Euro kosten, wobei mehr als zehn Millionen Euro mit EU-Mitteln aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb kommen. „Die Schaffung von optimalen Rahmenbedingungen, auch unter dem Gesichtspunkt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, steht dabei im Vordergrund“, heißt es im Bericht.

Auch der geplante Umbau des Konradsbergs soll allen Bürgern zugute kommen. So soll in Haus 1, das linke von der Parkstraße aus, der Familien- und Gemeinschaftsbereich entstehen. Hier sind etwa zwei verbindbare Multifunktionsräume, eine Gemeinschaftsküche, eine Selbsthilfe-Reparaturwerkstatt sowie eine Keramikwerkstatt geplant. Im Oktober sollen die Arbeiten beginnen und bis Anfang 2019 dauern. Rund 2,8 Millionen Euro soll das Projekt kosten, der größte Teil kommt aus Fördermitteln.

Zudem nennt der Bericht das integrierte Entwicklungskonzept für das Schweitzer-Viertel. Die Gegend soll aufgewertet werden, unter anderem soll es ein Quartiersmanagement und mehr soziale Angebote geben. Rund 31 Millionen Euro könnten in den kommenden Jahren in das Gebiet fließen, vier neue Wohnhäuser inklusive. Insgesamt sind 24 Maßnahmen geplant (MAZ berichtete).

Zudem soll laut Verwaltung ein neuer Familienkompass, eine Broschüre mit Freizeit- und Betreuungsangeboten, in diesem Jahr neu aufgelegt werden. 2016 war er nicht aktualisiert worden.

Von Marco Paetzel

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