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Oberhavel Protest gegen A-10-Rastanlage
Lokales Oberhavel Protest gegen A-10-Rastanlage
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13:46 14.09.2017
Die Bundestagsabgeordneten Harald Petzold und Uwe Feiler übergeben die Unterschriften an Staatssekretärin Dorothee Bär (v. l.). Quelle: Corrado Gursch
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Bergfelde/Berlin

Die Mitglieder der Bürgerinitiative (BI) A 10-Nord haben inzwischen mehr als 6000 Protest-Unterschriften gegen die geplante Tank- und Rastanlage „Briesetal“ am nördlichen Berliner Ring gesammelt. Listen mit insgesamt 725 Unterschriften hatten die BI-Vertreter den beiden hiesigen Bundestagsabgeordneten Uwe Feiler (CDU) und Harald Petzold (Die Linke) anlässlich des kürzlichen 8. Heideplanfestes in Bergfelde überreicht. Die beiden Bundestagsabgeordneten haben die Listen inzwischen am Rande der letzten Plenarsitzung in dieser Wahlperiode an Dorothee Bär übergeben, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Seit Jahren kämpfen die Aktivisten der Bürgerinitiative erfolgreich für einen besseren Lärmschutz an der A 10. Sie vernetzen ihr bürgerschaftliches Engagement dabei mit vielen Unterstützern, unter anderem der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald oder dem Umweltverband Birkenwerder – Hohen Neuendorf. „Es ist beeindruckend was die Bürgerinitiative A10-Nord Jahr für Jahr auf die Beine stellt“, würdigte Uwe Feiler das Engagement. Auch die mittlerweile 6000 Unterschriften würden von einer außergewöhnlichen Bürgerbeteiligung zeugen. Uwe Feiler: „Das Ziel eines endgültigen Verzichts auf die Tank- und Rastanlage im Schutzwald und an Wohngebieten unterstütze ich.“ Dies sei elementar für den Schutz der Umwelt und die Lebensqualität der Anwohner.

Mitbestimmung sei auch für ihn ein wichtiges Anliegen, sagte Harald Petzold. Darum freue er sich über das Engagement der Bürgerinitiativen. „Gemeinsam mit der Initiative A10-Nord haben wir als Linke parteiübergreifend am westlichen Berliner Ring einen überdimensionierten Bau und dortige unnötige Flächen-Versiegelung verhindern können. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt unserer konsequenten Mobilitäts-Politik, die Natur und Mensch im Blick hat. Wir treten auch in der kommenden Legislaturperiode ein für Lärmschutz, für weniger LKW’s und mehr Schiene sowie einen besseren öffentlichen Nahverkehr.“

Mit der Übergabe der Unterschriften wollen beide Abgeordnete auch den Bund als Auftraggeber dafür sensibilisieren in Gesprächen mit dem Land als Planer darauf hinzuwirken, dass das Vorhaben aufgegeben und nach verträglichen Alternativen gesucht wird.

Von Helge Treichel

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