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Oberhavel Brandanschlag in Kremmen: Prozess beginnt
Lokales Oberhavel Brandanschlag in Kremmen: Prozess beginnt
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10:18 27.03.2018
Brandanschlag Kremmen Asylunterkunft Quelle: Marco Winkler
Kremmen

Fast ein Jahr nach dem Brandanschlag auf ein Flüchtlingsheim in Kremmen (Oberhavel) beginnt am Dienstag der Prozess gegen die Verdächtigen.

Den 29 und 35 Jahre alten Beschuldigten aus dem Ort werden versuchter Mord, versuchte schwere Brandstiftung und Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

Täter soll Molotow-Cocktails selbst gebaut haben

Der 29-Jährige soll in der Nacht zum Ostersamstag 2017 zwei gemeinsam mit dem Mitangeklagten hergestellte Brandsätze auf das Gelände der Flüchtlingsunterkunft geworfen haben.

Einer der Molotow-Cocktails prallte an einem Haus ab. Der Wachschutz wurde durch einen lauten Knall aufmerksam und konnte die Flammen auf dem Rasen und einem Gehweg schnell löschen.

In der Unterkunft lebten damals 70 Menschen. Verletzt wurde bei dem Anschlag niemand.

29-Jähriger wurde vier Monate später festgenommen

Eine DNA-Spur führte die Polizei rund vier Monate später zu dem 29-Jährigen aus Kremmen. Der arbeitslose Mann, der zuvor nicht strafrechtlich in Erscheinung getreten war, wurde nach einer Hausdurchsuchung festgenommen und hat laut Polizei ein Teilgeständnis abgelegt.

Zum Motiv habe er keine Angaben gemacht, hieß es. Ein Urteil soll das Landgericht Neuruppin Ende April sprechen.

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Von MAZonline

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