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Pumpen, pumpen, pumpen

Der Montag in Leegebruch Pumpen, pumpen, pumpen

Nach dem Jahrhundert-Regen dauern in Leegebruch die Aufräumarbeiten an. Es gibt aber schon positive Signale. Die Lage am Hauptgraben hat sich deutlich verbessert, sodass das Wasser in der Karl-Marx-Straße komplett abgepumpt werden kann. MAZ berichtet live aus Leegebruch.

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 Innenstaatssekretärin Katrin Lange informiert sich in Leegebruch.
 

Quelle: Treichel

Leegebruch. Wie sieht die Lage in Leegebruch aus? Kann das Wasser endlich abgepumpt werden? Sind die Straßen frei? Alle wichtigen Ereignisse des Sonntags auf einen Blick zum Nachlesen:

18.30 Uhr : Die Einsatzleitung informiert darüber, dass Mitarbeiter des Wasser- und Bodenverbandes „Schnelle Havel“ seit heute Vormittag dabei sind, den Moorgraben zu entkrauten. Das habe die Fließgeschwindigkeit Richtung Velten erhöht. Man müsse also über die Frage nachdenken, ob es richtig sei, Gräben aus Naturschutzgründen nur einmal jährlich zu entkrauten, sagt Leegebruchs stellvertretender Bürgermeister Martin Rother.

Mike Gabrich (r) überreicht im Namen seines 40-köpfigen Teams vom Rewe-Markt einen Spendenscheck über 5000 Euro an den amtierenden Bürgerme

Mike Gabrich (r.) überreicht im Namen seines 40-köpfigen Teams vom Rewe-Markt einen Spendenscheck über 5000 Euro an den amtierenden Bürgermeister Martin Rother. Das Geld wird auf das von der Gemeinde eingerichtete Spendenkonto für die Hochwasseropfer eingezahlt. Zuvor hatte sein Team bereits Lebensmittel für Einsatzkräfte und Hochwassergeschädigte gespendet.

Quelle: Helge Treichel

18.15 Uhr:
Kita/Schule/Hort : Auch am Mittwoch bleiben Kitas, Schule und Hort geschlossen. Im neuen Gebäude der Asylbewerberunterkunft in Bärenklau soll eine Notbetreuung für bis zu 115 Kinder eingerichtet werden. Die läuft ab Mittwoch.

17.28 Uhr : Innenstaatssekretärin Katrin Lange ist gerade in Leegebruch und will sich ein Bild von der Lage vor Ort machen. Sie trift sich mit Landrat Ludger Weskamp sowie dem stellvertretenden Bürgermeister Rother treffen. Sie dankte allen Einsatzkräften und stellte 20 000 weitere Sandsäcke sowie eine Füllmaschine zur Verfügung. Mit dem Landrat besprach sie eine weitere mögliche Unterstüzung seitens des Landes. Aus ihrer Sicht laufe die Einsatzkoordination „sehr gut“.

Staatssekretärin Katrin Lange im Gespräch mit Landrat Ludger Weskamp (l) sowie Dirk Ulrich, THW-Referatsleiter für Einsätze in Berlin(2vl)

Staatssekretärin Katrin Lange im Gespräch mit Landrat Ludger Weskamp (l.) sowie Dirk Ulrich, THW-Referatsleiter für Einsätze in Berlin(2.v.l.). Ulrich kündigt den Aufbau einer mobilen Wasserpegelmessanlage an. Ab sofort soll diese nicht nur Messwerte liefern, sondern sogar eine Prognose über die Wasserstandsentwicklung ermöglichen.

Quelle: Helge Treichel

17.04 Uhr: Die Birkenallee wird wegen der noch hohen Pegelstände nördlich des Bärenklauer Weges noch nicht wieder für den Verkehr freigegeben, so dass weiter keine Busse durch den Ort fahren. Die Feuerwehr bittet darum, entsprechende Absperrungen dringend einzuhalten.

16.34 Uhr: Beim Trinkwasser gibt es nach Aussage von Günter Fredrich von der OWA keinerlei Beeinträchtigungen.

14.50 Uhr : Landrat Ludger Weskamp verglich die überflutete Region mit einer Badewanne, wobei Leegebruch der Boden der Badewanne sei. „Wir müssen verhindern, dass der Zufluss aus Norden nach Leegebruch nicht mehr so stark ist. Aber irgendwann muss das Wasser an Leegebruch vorbei.“ Deshalb sei es die größte Herausforderung, einen kontrollierten Abfluss des aufgestauten Wassers zu ermöglichen und gleichzeitig die Ortslage trocken zu halten.

14.15 Uhr: Derzeit sind 110 Einsatzkräfte der Feuerwehr in Leegebruch im Einsatz. Kräfte des Technischen Hilfswerks (THW) und der Feuerwehr bedienen neun Pumpen, die 51 000 Liter Wasser pro Minute in den Veltener Hafen pumpen. Das sind 3 Millionen Liter in der Stunde.

13.19 Uhr: Müllsäcke und Gelbe Säcke werden heute abgeholt!

12.30 Uhr: Beim Bauhof Leegebruch liegen weiter Sandsäcke bereit. Zahlreiche Leegebrucher hatten die Säcke genutzt und versucht, Schäden durch das Wasser zu begrenzen. Die Nachfrage lasse aber inzwischen stündlich nach, berichten die Mitarbeiter des Bauhofs. Sie bedanken sich bei den vielen Freiwilligen, die in den vergangenen Tagen geholfen hatten, die Säcke zu füllen. Sogar aus Berlin waren Helfer gekommen.

An Sandsäcken herrscht in Leegebruch kein Mangel mehr

An Sandsäcken herrscht in Leegebruch kein Mangel mehr.

Quelle: Heiko Hohenhaus

11.45 Uhr: In der von massiven Regenfällen heimgesuchten Gemeinde Leegebruch bei Oranienburg arbeiten die Helfer weiter mit Hochdruck an der Beseitigung des Wassers. Derzeit seien 15 Teams mit Pumpen im Einsatz, die pro Stunde drei Millionen Liter aus der in einer Senke liegenden Gemeinde pumpen, teilte der Sprecher des Landkreises Oberhavel, Ronny Wappler, am Montag mit. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk hätten weiterhin rund um die Uhr 110 Kräfte im Einsatz. „Die Situation hat sich weiter verbessert, aber es hat sich noch nicht normalisiert.“ Viele Keller stünden noch unter Wasser, manche Häuser hätten keinen Strom, und stellenweise stehe das Wasser noch knöcheltief.

11.10 Uhr: Positiv: Die Pumpen, die das Wasser aus Leegebruch bringen, schaffen derzeit statt wie bisher 26 Kubikmeter/min jetzt 70 Kubikmeter/min. Die Leegebrucher Feuerwehr ist derzeit mit dem Schlauchboot unterwegs, um unter der Autobahn die Gräben zu kontrollieren. Dort ist zu spüren, dass der Wasserpegel sinkt.

Unzählige Straßen standen in Leegebruch teils mehrere Tage und knietief unter Wasser

Unzählige Straßen standen in Leegebruch teils mehrere Tage und knietief unter Wasser.

Quelle: Julian Stähle

10.54 Uhr: Seid auf Facebook dabei: 11 Uhr - live - Pressekonferenz des Landkreises zur aktuellen Lage in Leegebruch. Unter anderem wollen wir auch das Thema einer „ominösen Sprachnachricht“, die am Wochenende die Runde machte, ansprechen, in der es darum geht, dass „Leegebruch entmachtet worden sein soll und 16 Löschzüge am Wochenende aus Oranienburg bereit standen und nicht helfen durften.“ (Nachricht liegt der Redaktion vor). Wir fragen nach und liefern Antworten!

10.12 Uhr: Update der Leegebrucher Feuerwehr (laut Facebook): Wir können weiterhin eine leichte Entspannung am Hauptgraben verzeichnen. Aber an der Muhre werden weiterhin hohe Pegelstände gemessen. Besonders zu spüren ist das in der Straße an der Muhre. Um gegen diesen hohen Pegelstand anzukämpfen, wird derzeit im Bereich des Remontehofs die Muhre mit mehreren Pumpen entlastet. Das Wasser wird auf eine Freifläche gepumpt. Es werden weitere Überlegungen gemacht, um die Muhre zu entlasten. Haltet weiterhin durch Leegebrucher!

9.55 Uhr: Die Bewohner der Straßen, die immer noch nicht befahrbar sind, haben die Möglichkeit heute ab 10 Uhr Ihre Post und Pakete in der Pionierstraße auf dem großen Parkplatz abzuholen. Die wartet auf die Bewohner der folgenden Straßen: Am Backofenberg, Wiesenweg, Karl- Marx- Str., Am Roggenfeld, Birkenallee, An der Muhre, Ostweg, Eichenhain, Nordweg 29-47, Bärenklauerweg 27-43, Rosenstraße 75-42.

9.30 Uhr: Landrat Ludger Weskamp informiert um 11 Uhr über die aktuelle Situation in Leegebruch. Weitere Gesprächsteilnehmer sind der Kreisbrandmeister, Steffen Malucha, der Geschäftsführer der Osthavelländische Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung GmbH (OWA), Günter Fredrich, der amtierende Bürgermeister der Gemeinde Leegebruch Martin Rother sowie Vertreter des THW und der e.dis AG.

9.21 Uhr: Wir haben erfahren, dass die gemeindlichen Einrichtungen (Schule, Kita und Hort) am Montag und Dienstag wegen der anhaltenden Abwasserproblematik komplett geschlossen bleiben. Ab Mittwoch ist eventuell eine Notbetreuung möglich.

9 Uhr: Die Lage am Hauptgraben in Leegebruch hat sich deutlich verbessert, so dass das Wasser in der Karl-Marx-Straße komplett abgepumpt werden kann und auch das Wasser in den Häusern Stück für Stück beseitigt werden kann. In der Birkenallee sieht es auch schon viel besser aus. Auch dort können mittlerweile Haushalte vom Wasser befreit werden. Die Sperrung der Birkenallee wird allerdings nicht aufgehoben.

Das Wasser geht zurück,

Das Wasser geht zurück,

Quelle: privat

Von Sebastian Morgner

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