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02:15 04.05.2017
Jenny Hanke (2.v.l.) begeisterte Familie Kurb aus Oranienburg bei der Familienrallye mitzufahren. Quelle: Robert Roeske
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Oranienburg

Die 25. Auflage der Jugend- und Familienrallye, für die am Sonnabend vor der Oranienburger Turm-Erlebniscity Infrastruktur- und Verkehrsministerin Kathrin Schneider das Startsignal gab, begann mit einem Wermutstropfen: Da das Gelände für die Rekordteilnehmerzahl von 101 Fahrzeugen nicht ausreichte, weil ein Teil der Freifläche vor der Turm-Erlebniscity noch von der Hüpfburgenlandschaft belegt war, mussten einige Fahrzeuge außerhalb des Geländes parken, bis um neun Uhr die Startflagge geschwenkt wurde.

Mit einem Teilnehmerrekord von 101 Teams und 360 Teilnehmern startete am Sonnabend die 25. Familienrallye in Oranienburg.

Diese Fahrzeuge bekamen von Mitarbeitern des Ordnungsamtes Strafmandate wegen Falschparkens verpasst. Das sorgte für Unmut unter den Fahrern, da auch keine vermittelnden Worte der Organisatoren, wie auch der Verkehrswacht Oranienburg halfen. So hätte sich auch Familie Uhlmann aus Oranienburg, die mit Startnummer 100 auf die Strecke ging, ein wenig mehr Verständnis und vor allem Kulanz gewünscht. „Man hätte bei diesem tollen Event doch mal eine Ausnahme machen können. Die gute Laune ist erst einmal weg“, erklärte die 19-jährige Marie Uhlmann, Schulpreisträgerin des Louise-Henriette-Gymnasiums. „Die Rallye ist das Familienevent für uns.“ Dazu verlegte die Medizinstudentin das Lernen für die Anatomieprüfung gern auch mal von Rostock nach Oberhavel.

Erstfahrer bei der Rallye, die 1993 ins Leben gerufen wurde, war Familie Kurb aus Lehnitz. Freundin Jenny Hanke aus Leegebruch hatte das vierköpfige Familienteam mit ihrer Begeisterung für die Rallye angesteckt. Mit Startnummer 54 gingen Marcel und Nadine Kurb mit ihren Kindern Alexander (16) und Antonio (7) an den Start. Vor dem Start wurde das Familienmobil von der Dekra auf Herz und Nieren geprüft. „Lampen, Reifen, Hupe, Warndreieck, Warnwesten und Sanikasten wurden überprüft. Ebenso der Motor“, berichtet Marcel Kurb, der das Steuer übernahm. Er freut sich, mal wieder etwas gemeinsam mit der Familie zu unternehmen. Viel zu selten würde man sich ein längeres Wochenende Zeit für gemeinsame Aktivitäten nehmen, so Kurb.

Positiv kommt bei Familie Kurb auch an, dass das Thema Sicherheit bei der Rallye groß geschrieben wird. Für jede Geschwindigkeitsübertretung gibt es Strafpunkte. Kurbs sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr in Lehnitz, wo man stets auf Sicherheit bedacht sei. Und so fiel auch eine der Aufgaben während der Rallye, die in diesem Jahr nach Linstow und abschließend in den Ziegeleipark Mildenberg führte, dem Familienteam besonders leicht: Das Aufrollen eines Feuerwehrschlauches. „Da haben wir den zweiten Platz belegt“, berichtet Nadine Kurb am Ende des Rallyewochenendes, bei dem die Familie den 19. Platz von 101 Teams belegte. „Es war aufregend, spannend und lustig“, lautet das Resümee.

Das Schwierigste sei die Orientierung nur per Karte ohne Navigationsgerät gewesen, berichtet Nadine Kurb. Denn gleichzeitig galt es, Fragen zu beantworten und Suchbilder zu entdecken. „Wir haben viele neue Orte entdeckt. Auch für die Kinder war es toll. Wir sind im nächsten Jahr wieder mit dabei.“

Von Ulrike Gawande

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