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Quiche, Literatur und Chansons

Französischer Abend in Oranienburg Quiche, Literatur und Chansons

Hobby-Autor Oswin Werner von der Schreibgruppe Wortart stellte bei der Kaffeetante im Oranienwerk am Sonnabend französische Geschichten vor. Eine spielt in Nordfrankreich, die andere in der DDR. Dazu gab es Chansons und ein passendes Buffet.

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Sängerin Stefanie Dietrich trampte vor dem Abi durch Südfrankreich.

Quelle: Köser

Oranienburg.. Frankreich? Oswin Werner war schon da, allerdings nur mit dem Finger auf der Landkarte. Dennoch ist er Fan der französischen Kultur. So trug der Hobby-Autor nur zu gerne mit eigenen Geschichten zum Französischen Abend in der Kaffeetante im Oranienwerk bei. Zwischendurch gibt Stefanie Dietrich Chansons zum Besten, begleitet von Lothar Rosengarten an der Gitarre. Sie bringen Klassiker wie „Champs Elysee“ von Joe Dassin. Edith Piaf, Barbara oder Yves Montand dürfen nicht fehlen. Vor dem Abi ist die Sängerin durch Südfrankreich getrampt. Bis heute erinnert sie sich an „herrlichen Duft von Lavendel“.

Der Hinterraum des Cafés ist gut besucht, die Anwesenden laben sich am Buffet. Froschschenkel bleiben den Anwesenden erspart. Dafür gibt es Ratatouille, „ohne Ratte“ wie Inhaberin Petra Michael versichert, Quiche, diverse Käsesorten. So gestärkt lauschen die Gäste Musik und Erzählungen. Oswin Werner, Mitglied der Schreibgruppe Wortart, hat zwei Geschichten mitgebracht. „Paris als Thema erschien mir zu abgedroschen.“ Da geht es um eine Reise durch Nordfrankreich, eine geheimnisvolle Story mit offenem Ende. Die zweite Geschichte handelt von einer Französin in der DDR. Deren Vater, ein Vertreter eines französischen Stahlwerks, war während des Mauerbaus nach Brandenburg gekommen. Mit Frau und Kind, für längere Zeit, um dort mit einheimischen Werken Geschäfte zu machen. Wegen einer Geliebten verlässt er die DDR, Frau und Tochter bleiben zurück, ohne Papiere. Doch sie schlagen sich durch, die Mutter ackert als Gärtnerin, die Tochter besucht Musikschule und Konservatorium.

Oswin Werner liebt die Literatur, zudem habe er das Bedürfnis, sich über das Schreiben mitzuteilen. Der VHS-Kurs „Kreatives Schreiben“ habe ihm geholfen. Beim Schreiben hatte er auch andere Unterstützung: acht Tassen Kaffee und zwei Tafeln Nussschokolade.

Von Fritz Hermann Köser

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