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Oberhavel Radweg: Prüfung für Huckelpiste
Lokales Oberhavel Radweg: Prüfung für Huckelpiste
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19:43 09.03.2018
Vor-Ort-Termin beim vieldiskutierten Radweg. Quelle: FOTO: privat
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Grüneberg

In die geforderte Sanierung des Radweges zwischen Grüneberg und Liebenberg kommt offenbar Bewegung. Am Montag machte sich Landrat Ludger Weskamp (SPD) selbst ein Bild vom schlechten Zustand des Weges. Bei dem Termin mit dem Bundestagskandidaten Benjamin Grimm und dem Bürgermeister der Gemeinde Löwenberger Land, Bernd-Christian Schneck (beide SPD), sagte er zu, sich mit der Problematik zu befassen. Dies ist gegenüber den Aussagen in den vergangenen Jahren ein Fortschritt. Der Radweg war sogar schon „abgeordnet“ worden (nicht mehr als Radweg geführt). Bislang argumentierte der Landkreis – zuständig für die Kreisstraße samt Radweg – damit, dass der Radweg nicht die erforderliche Breite aufweise, womit die Notwendigkeit einer Sanierung nicht gesehen wurde.

Benjamin Grimm: „Mir ist wichtig, dass die Zusammenarbeit zwischen Kommune und Landkreis in dieser Sache funktioniert. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit für die Anwohner, die diesen Radweg verstärkt nutzen. Ich halte es auch für sinnvoll, im Rahmen eines neuen kreislichen Radwegekonzepts mehr Gelder einzustellen, damit Grüneberg besser an die B 96 angebunden werden kann.“

Weskamp kündigte an, dass in den nächsten Haushaltsverhandlungen mehr Geld für Straßen und Wege zur Verfügung gestellt werden soll. Im Kreistag müsse, diskutiert und entschieden werden, welche Priorität welchem Radweg eingeräumt werde. Er wies darauf hin, dass Radwege gemäß der neuen Rechtslage eine Breite von mindestens 2,50 m aufweisen müssten – der vorhandene Radweg sei jedoch nur 1,80 m breit. Um einen neuen Radweg zwischen Grüneberg und Liebenberg zu bauen seien neue Genehmigungen erforderlich. Schneck und Grimm baten den Landrat darum zu prüfen, ob man den Radweg ausbauen könne.

Von MAZ-Online

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