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Radweg ab Samstag frei

Gransee/Schulzendorf Radweg ab Samstag frei

Die Räder rollen bereits seit dem vergangenen Herbst über den 9,5 Kilometer langen Radweg von Gransee bis Schulzendorf. Am Samstag wird er nun offiziell eröffnet. Die Kosten belaufen sich auf 1,7 Millionen Euro.

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Der Radweg Richtung Innenstadt.

Quelle: Stefan Blumberg

Gransee. Da kommt die Ministerin sogar selbst: Kathrin Schneider wird heute ab 11 Uhr dabei sein, wenn der Radweg zwischen Gransee und Schulzendorf eröffnet wird. Es sei nicht nur ein Radweg, sondern einer mit einer „emotionalen Geschichte“, sagt der Amtsdirektor des Amtes Gransee und Gemeinden, Frank Stege. Denn der Weg befinde sich auf der Strecke der ehemaligen Stechlinseebahn, die bis 1969 in Betrieb war. „Ich bin selbst noch mitgefahren“, erinnert er sich. Was ihn am meisten imponiert: „Die wechselvolle Sicht mitten in der Natur: Wald, Wasser, Felder sind innerhalb eines kurzen Abschnittes zu erleben.“ Richtung Süden (Meseberg) und Richtung Norden (Altlüdersdorf) gebe es bereits Radwege von Gransee, jetzt komme der Richtung Westen dazu.

Friedensfahrer Rolf Töpfer führt eine Tour

Der Amtsdirektor wird die Eröffnung am Kloster vornehmen. Die Amtsausschussvorsitzende Christin Zehmke wird mit dabei sein, der stellvertretende Landrat Egmont Hamelow, Vertreter der Regio Nord, des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland, der bauausführenden Firmen, Planer, Bürgermeister, der RSV Fürstenberg sowie Friedensfahrtlegende Rolf Töpfer. Nachdem das Band durchschnitten ist, setzen sich die Teilnehmer der beiden Radtouren ab zirka 11.20 Uhr in Bewegung. Route 1 (26 Kilometer) führt über Schulzendorf, Wolfsruh, Großwoltersdorf und Menz nach Neuglobsow. Geführt wird die Tour von Rolf Töpfer und begleitet von Carsten Dräger, der nach Bedarf über besondere Orte und Ereignisse informiert. Route 2 führt Udo Tutsch, der ebenfalls mit Informationen über Orte und Ereignisse aufwarten wird. Um 13 Uhr beginnt das Anradelfest im Klosterhof (mit Blasmusik).

Einweihung der Knotenpunktwegweisung

Gleichzeitig wird die offizielle Eröffnung des Radweges genutzt, um die Knotenpunktwegweisung im Landkreis Oberhavel einzuweihen. An jeder Kreuzung von zwei Radfernwegen, regionalen oder lokalen Radrouten ist ein Knotenpunkt gut sichtbar angebracht. Sie sollen als Orientierung dienen. „Wir haben 95 000 Euro dafür ausgegeben, 129 Knotenpunkte gibt es im Kreis“, sagt Egmont Hamelow (30 im Amtsgebiet Gransee). „Wir wollen damit den Tourismus fördern, der hat Wirtschaftskraft. Es soll ein geschlossenes Radwegesystem geben.“ Frank Stege und Wolfgang Schwericke von der Spitze der Amtsverwaltung wissen um den Standortvorteil durch die Radwege und dass die von den Einheimischen sehr gut genutzt würden.

Die Freigabe erfolgt am Knotenpunkt 23, der befindet sich am Kloster Gransee.

Von Stefan Blumberg

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