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Raser auf der A 10: 104 km/h zu schnell

Großkontrolle auf A 10 bei Birkenwerder Raser auf der A 10: 104 km/h zu schnell

In der Nacht gilt auf der A 10 bei Birkenwerder (Oberhavel) eine Geschwindigkeitsbegrenzung. Doch viele Auto- und Lkw-Fahrer halten sich nicht daran. Die erschreckende Bilanz der letzten Großkontrolle: Fast jedes zweite der knapp 3000 kontrollierten Fahrzeuge war zu schnell unterwegs. Trauriger Spitzenreiter war ein Mercedes-Fahrer.

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Erschreckende Ergebnisse brachte eine nächtliche Geschwindigkeitskontrolle auf der A 10 bei Birkenwerder ans Tageslicht. 40 Prozent der Autofahrer, die dort überprüft wurden, waren zu schnell unterwegs.

Quelle: dpa

Birkenwerder. In der Nacht zu Sonnabend führte die Polizeidirektion Nord auf einem Parkplatz an der Autobahn 10 in Fahrtrichtung Ost eine Geschwindigkeitskontrolle mit insgesamt 16 Beamten durch. Die traurige Bilanz: Von 2917 registrierten Fahrzeugen waren 1166 (40 Prozent) schneller als erlaubt.

Aufgrund der nahe an der Autobahn gelegenen Orte wie zum Beispiel Birkenwerder gilt dort für die Nachtzeit eine Geschwindigkeitsreduzierung. Sie beträgt für Autos 100 km/h und für Lkw 60 km/h für Lkw.

Mehr als die Hälfte der Überschreitungen lag im Bußgeldbereich (mehr als 20 km/h zu schnell). 450 Fahrzeugführer werden demnächst ein Verwarngeld zahlen müssen und 716 neben einem zu zahlenden Bußgeld noch Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg sowie unter Umständen sogar ein Fahrverbot erhalten.

104 km/h zu schnell – 1000 Euro Bußgeld

Während bei deutschen Fahrzeugen lediglich geblitzt wurde, wurden ausländische Fahrzeuge auf dem Parkplatz angehalten und die Fahrzeugführer mussten vor Ort ihr Verwarngeld in bar oder per Karte zahlen. Die höchste Überschreitung lieferte dabei ein 37-jähriger Mercedes-Fahrer aus Polen, der die Messstelle mit 204 km/h durchfuhr. Hier wurde eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro kassiert.

Autofahrer ohne Fahrerlaubnis

Zudem wurden zwei polnische Fahrzeugführer festgestellt, die nicht nur zu schnell, sondern auch ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs waren. Beiden wurde die Weiterfahrt untersagt und sie mussten ebenfalls eine Sicherheitsleistung hinterlegen, hier allerdings zur Abwendung ihrer Festnahme in den jeweils eingeleiteten Verkehrsstrafverfahren.

Von Bert Wittke

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