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Oberhavel „Reichsbürger“ belästigen Kreisverwaltung
Lokales Oberhavel „Reichsbürger“ belästigen Kreisverwaltung
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19:45 07.10.2016
In der Kreisverwaltung gibt es eine unberechtigte Schulden-Einforderung. Quelle: Archiv
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Oranienburg

Der erste Fall der sogenannten Malta-Masche der rechtsextremen „Reichsbürger“-Bewegung beschäftigt derzeit die Oberhaveler Kreisverwaltung. Einem Mitarbeiter aus dem Haus ging kürzlich die fingierte schriftliche Einforderung angeblicher Schulden, einer – wie es aus der Verwaltung hieß – „horrend hohen“ Summe, zu. Nun prüft die Kreisverwaltung, wie sie mit der offensichtlich unberechtigten Forderung umgeht. Die Höhe der Summe und die Schulden generell sind bei der Malta-Masche frei erfunden. „Reichsbürger“ denken sie sich aus, um den von ihnen verhassten Staat und seine Institutionen in ihrer Arbeit zu behindern und sinnlos zu beschäftigen. Bislang war im Land ein gutes Dutzend solcher Fälle bekannt. Betroffen waren bislang aber nur Richter, Mitarbeiterinnen der Geschäftsstellen und Gerichtsvollzieher.

In den Verwaltungen soll nun regelmäßig geprüft werden, ob Mitarbeiter in einer internationalen Schuldner-Liste auftauchen, die in Washington geführt wird. Die Eintragung ist dort leichter als in anderen Ländern. „Reichsbürger“ lassen dort die Fantasie-Summen eintragen. Speziell auf der Insel Malta erwerben sie danach Schuldtitel, die zum Eintreiben des Geldes berechtigen.

Von Marco Paetzel

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