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Reihenhäuser für Familien

Hennigsdorf Reihenhäuser für Familien

Acht Reihenhäuser lässt die Hennigsdorfer Wohnungsgenossenschaft in der Waldstraße bauen. Sie sind komfortabel ausgestattet, die Miete liegt bei zehn Euro kalt. Dennoch ist die Nachfrage groß, nur drei der Häuser haben noch keinen Mieter. Am Mittwoch feierte die WGH das Richtfest.

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Franziska und David Ringleb schauten sich mit Töchterchen Josefin ihr neues Häuschen an.

Quelle: Foto: Marco Paetzel

Hennigsdorf. Ein Jahr lang hatten sie Inserate durchforstet und im Internet gesucht. David und Franziska Ringleb wollten aus ihrer Dachgeschosswohnung in Leegebruch in ein Häuschen ziehen. „Ein Stück Rasen mit Pool und Sandkasten für unsere Tochter haben wir uns gewünscht“, sagt Franziska Ringleb. Gestern war das Paar mit Töchterchen Josefin beim Richtfest der WGH auf dem 1400 Quadratmeter großen Grundstück an der Waldstraße dabei. Hier werden die Ringlebs in eines der vier Reihenhäuser mit 90 Quadratmetern ziehen, nochmal vier mit 120 Quadratmetern entstehen nebenan. Die kleineren Reihenhäuser erstrecken sich über zwei Etagen mit vier Wohnräumen, die größeren haben fünf Wohnräume, die auf drei Etagen verteilt sind.

Rund 2,5 Millionen Euro hat die WGH für den Bau der acht Häuser in die Hand genommen. Die Nachfrage sei auf jeden Fall da, erklärte WGH-Chef Hartmut Schenk. „Wir hatten ja schon 26 Anfragen, bevor der Bau überhaupt losging.“ Mittlerweile sind fünf Häuser schon an Mieter vergeben, bei den restlichen drei ist Schenk guter Hoffnung, dass demnächst ein Mietvertrag unterschrieben werden kann. Demnächst stehen die Besichtigungen an. Die Mieter kommen bislang ausschließlich aus der Region: drei sind aus Hennigsdorf, einer aus Berlin und das Ehepaar Ringleb aus Leegebruch.

Die Häuser, allesamt mit einem strapazierfähigen Design-Fußbodenbelag und elektrisch betriebenen Jalousien ausgestattet, werden mit einer Fußbodenheizung beheizt. Alle Reihenhäuser erhalten eine eigene Heizstation mit direkter Warmwasseraufbereitung und eine Schornsteinvorrüstung, sodass die Mieter bei Bedarf einen Kamin einbauen können. Sie können außerdem bestimmen, wie Details wie Fliesen, Fußboden oder Tapete im neuen Haus aussehen sollen. „Weiße Tapete kommt ja heute nicht mehr bei allen gut an“, sagt Hartmut Schenk dazu.

Die Gäste nutzten das Richtfest, um einen Blick in die Häuser zu werfen. Sie sollen geräumige Wohnzimmer mit Zugang zu Küche und Gäste-WC, und im Obergeschoss drei weitere Zimmer samt Bad mit Dusche und Wanne bekommen. Dazu gibt es große Terrassen an der Südseite und PKW-Stellplätze für die Mieter. Das sind Ausstattungsmerkmale, die ihren Preis haben: Die Kaltmiete liegt bei zehn Euro. Zum Vergleich: Im Schnitt kostet die Miete bei der WGH 4,96 Euro pro Quadratmeter.

Die vergleichweise hohe Miete bringt das Ehepaar Ringleb gerne auf. „In der Region gibt es zurzeit kaum günstigere Angebote“, so Franziska Ringleb. Hennigsdorf sei außerdem ideal gelegen, weil die beiden in Berlin und Oranienburg arbeiten. Wenn der Bau zügig voran geht, könnten sie mit Töchterchen Josefin im Dezember schon im neuen Haus Weihnachten feiern.

Von Marco Paetzel

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