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Reine Frauensache: Mal unter sich sein

Glambeck Reine Frauensache: Mal unter sich sein

Glambecker Frauengruppe (GFG) existiert seit diesem Jahr – Treffs im ehemaligen Feuerwehrhäuschen im Ort – Ziel ist, mal eine Gelegenheit zum Plaudern zu haben

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Die Initiatoren der Glambecker Frauengruppe (v.r.): Karin Brzoska und Madlen Drews.

Quelle: Stefan Blumberg

Glambeck. „Es war eine spontane Idee“, sagen Karin Brzoska und Madlen Drews zeitgleich auf die Frage, was der Ursprung für die Glambecker Frauengruppe ist. Sie hätten in fröhlicher Runde zusammengesessen und unter anderem darüber gesprochen, wie das alte, kleine Feuerwehrhäuschen im Dorf zusätzlich genutzt werden könne. Bislang wurde es so gut wie nur zum Lichterfest gebraucht. „Und wo wir Frauen unter uns sind und über Gott und die Welt plaudern können“, sagt Karin Brzoska. „Wo man sich austauschen kann, wo jung und alt eingeladen sind, auch Nicht-Kirchgänger.“ Gesagt, getan. Vor einigen Monaten gab es das erste Treffen. „Der Testlauf hat ganz gut geklappt“, befand Madlen Drews. Für die beiden Frauen Anlass genug, um am Ball zu bleiben und daraus eine feste Institution in Glambeck zu machen. Treffs soll es vorerst nur einmal im Jahr geben. Beim nächsten Mal, am 21. April 2018, wollen die Frauen den Frühling einläuten. Karin Brzoska glaubt, dass im Laufe der Zeit weiere Ideen entstehen werden, um sich mit Neuheiten aktiv am Dorfleben zu beteiligen. Gedacht ist da zum Beispiel an ein Drachenfest im Herbst. Der Ortsbeirat ist dafür. Oder Eiertrudeln zu Ostern wäre auch ein Vorschlag, für den sich die Frauen verwenden würden. Genauso könnten sie sich vorstellen, sich beim Weihnachtsbaumverbrennen einzubringen.

Es ist alles freiwillig

Wichtig ist den beiden Frauen, dass jeder weiß, „dass diese Treffs rein freiwillig sind und auch kein Muss werden sollen“. Daher sehen sie kategorisch von der Gründung eines Vereins ab, um sich unter Druck zu setzen.

Bei der ersten Runde waren etwa zehn Frauen aus dem kleinen Dorf dabei. Viel mehr werden es wahrscheinlich auch nicht werden. Trotzdem sei der Treff für jeden offen. Bei der Premiere machten davon Frauen jeden Alters Gebrauch – von 14 bis 80 Jahren. „Die, die da waren, haben gesagt, dass sie wiederkommen würden“, so Karin Brzoska. „Und die, die nicht da waren, werden beim nächsten Mal auch informiert.“ Nur Männer seien in den paar Stunden tabu.

Von Stefan Blumberg

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