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Rekordbeteiligung bei Zehdenicker Lehrstellenbörse

Zwölfte Auflage am 12. November Rekordbeteiligung bei Zehdenicker Lehrstellenbörse

Die Börse in Zehdenick ist ein echter Renner. In den ersten Jahren erhielten Schulabgänger die Chance, sich auf dieser Messe zu orientieren. Mittlerweile ist sie auch für Unternehmen ein Magnet, um sich nach geeignetem Nachwuchs umzuschauen und sich die Fachkräfte selbst heranzuziehen.

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Der Zehdenicker Bürgermeister Arno Dahlenburg, Commerzbank-Filialdirektor Ullrich Komnick sowie von der Regio Nord Kathrin Findeisen und Olaf Bechert.

Zehdenick. „Wir können mit einer Rekordbeteiligung rechnen“, kündigte am Dienstag der Zehdenicker Bürgermeister Arno Dahlenburg an. 75 Unternehmen aus der erweiterten Region beteiligen sich an der 12. Lehrstellenbörse in Zehdenick. Das hat es noch nie gegeben. Die Börse am Donnerstag, 12. November, im Georg-Mendheim-Oberstufenzentrum (Wesendorfer Weg 3) „bietet allen abgehenden Schülern die Möglichkeit, sich zu präsentieren“. Allein 220 Mädchen und Jungen aus den Schulen in Gransee, Zehdenick und Löwenberg haben sich angekündigt. Dazu werden welche aus der erweiterten Region wie Templin erwartet. Die Hälfte der Unternehmen, die nach Zehdenick kommen, stammen aus dem Norden. „Und für Firmen aus dem Süden wird die Börse immer interessanter“, so der Zehdenicker Bürgermeister.

Angemeldet sind 13 Unternehmen, die mehrere duale Ausbildungen oder Studiengänge anbieten, womit auch das Angebot für Abiturienten da ist. Mehr als 100 Ausbildungsberufe und Studiengänge (2500 offene Ausbildungsstellen und Studienplätze) werden angeboten.

Als Geschäftsführer der Regionalen Entwicklungsgesellschaft in Oberhavel-Nord (Regio Nord) kann Olaf Bechert den Schülern diese Börse nur wärmstens empfehlen. „Es sollten alle dahin gehen, die es betrifft. Es finden zum Beispiel richtige Bewerbungsgespräche statt.“ Das kann Ullrich Komnick, 2. Vorsitzender der Unternehmervereinigung Nordoberhavel und Zehdenicker Filialdirektor der Commerzbank, aus Erfahrung unterstreichen. „Es wurden auf der Börse schon Ausbildungsverträge unterschrieben. Die Schüler kommen sehr gut vorbereitet hierher, manche mit Original-Bewerbungsunterlagen.“

Zum ersten Mal wird die Börse vormittags beginnen, von 10 bis 14 Uhr. „Damit ermöglichen wir vielen Schülern einen besseren Zugang“, erklärt Kathrin Findeisen von der Regio Nord. Sie hat die Messe in Zusammenarbeit mit den Städten, Schulen und Unternehmen organisiert. Schirmherr wird Landrat Ludger Weskamp sein, er kommt selbst.

Auf Anregung von Arno Dahlenburg werden die ausstellenden Unternehmer Auskünfte darüber erhalten, wie Arbeitsplätze für Asylsuchende geschaffen werden können. In den vergangenen Monaten habe es schon Gesprächsrunden mit der Bundesagentur für Arbeit, dem Amt für Grundsicherung und der Industrie- und Handelskammer gegeben, um die Handhabung zu vertiefen. Ihm liegt viel an dem Thema. „Integration funktioniert auch über Beschäftigung.“

2004 hatte es die erste Lehrstellenbörse – damals noch von Zehdenicker Unternehmerrunde initiiert – gegeben. 40 Aussteller waren gekommen. „In dem Jahr hatten von der Exin-Oberschule zwei Schüler einen Ausbildungsplatz. „Heute sind die Schüler an der gleichen Schule im Mai, Juni fast alle versorgt“, so Arno Dahlenburg. Für Ullrich Komnick ist klar: „Die Lehrstellenbörse ist eine Erfolgsstory.“

Von Stefan Blumberg

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