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Rettungshubschrauber landet am Spaßbad

Rettungshubschrauber in Oranienburg Rettungshubschrauber landet am Spaßbad

Angesichts mehrerer tragischer Unfälle in den letzten Monaten in Oranienburg (Oberhavel) haben viele ein schlechtes Gefühl, wenn ein Hubschrauber über der Stadt fliegt. Sonntagabend landete ein Hubschrauber vor der Turm Erlebniscity. Und auch dieses Mal handelte es sich um einen Notfall.

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Auch im Juni diesen Jahres musste ein Rettungshubschrauber zum Turm gerufen werden.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Am Sonntagabend gegen 18.35 Uhr landete vor der Turm Erlebniscity ein Rettungshubschrauber. Trotz der Dunkelheit war er am Himmel gut auszumachen. In der Leitstelle des Rettungsdienstes in Eberswalde war zu erfahren, dass es sich um einen reinen medizinischen Notfall handelte. Offenbar ging es einem Mitarbeiter nicht gut. Weitere Angaben wollte der Schichtführer in Eberswalde dazu machen.

Polizei war nicht im Einsatz

Dass es sich um einen größeren Unfall oder um einen Ertrunkenen handelt, war offenbar auszuschließen. Die Polizei war nicht im Einsatz, wie Polizeihauptkommissar Mathias Putzalla von der Polizeiinspektion Oberhavel sagte, der am Sonntagabend der Dienstgruppenleiter war. Seine Beamten werden nur dann zu solch einem Einsatz dazu gerufen, wenn es um größere Unfälle oder um den Verdacht einer Straftaten geht. „Wir werden auch dann gerufen, wenn es sich um Kinder handelt, die beispielsweise im Bad verunglücken“, sagt der Polizeihauptkommissar. Dann müsse geklärt werden, ob eine Verletzung der Aufsichtspflicht der Eltern vorliege. Von all dem war am Sonntagabend nicht auszugehen.

Siebenjährige entgeht knapp dem Tod

Nicht so glimpflich ging es bei dem Einsatz des Hubschraubers, der auf dem obigen Foto zu sehen ist, Mitte Juni ab. Damals war ein siebenjähriges Mädchen nach einem Badeunfall in der Turm Erlebniscity erfolgreich reanimiert worden. Badegäste hatten das Kind reglos im Wasser treiben sehen. Sie informierten die Rettungsschwimmer. Nach den Erkenntnissen der Polizei hatten die Rettungsschwimmer das Mädchen aus dem Wasser geborgen und mit ersten Maßnahmen zur Wiederbelebung begonnen. Der eintreffende Notarzt konnte die Siebenjährige dann reanimieren. Der Rettungshubschrauber hatte das Kind zur weiteren Behandlung in ein Berliner Krankenhaus gebracht. Nach damaligen Angaben der Polizei hatten die Eltern den Unfall zunächst nicht bemerkt und konnten erst durch Ausruf über Lautsprecher in der Schwimmhalle verständigt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt damals wegen des Verdachts der Verletzung der Fürsorge- oder Erziehungspflicht beziehungsweise der fahrlässigen Körperverletzung.

Von Andrea Kathert

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