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Revolution ohne Blutvergießen

Deutsche Einheit Revolution ohne Blutvergießen

Bilder zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten und zur Aufarbeitung der SED-Diktatur sind bis zum 21. Dezember 2015 im 2. Obergeschoss des Hauptverwaltungsgebäudes der Kreisverwaltung in Oranienburg zu sehen. Aussteller sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und das Auswärtige Amt.

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Ludger Weskamp und Petra Morawe.

Quelle: Christopher Bandmann

Oranienburg. Eine Ausstellung zu 25 Jahren Deutsche Einheit und zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist in der Kreisverwaltung von Landrat Ludger Weskamp und Petra Morawe von der Beratungsstelle der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur eröffnet worden und bis 21. Dezember zu sehen.

„Noch heute bin ich gerührt, wenn ich an die Ereignisse rund um den Oktober 1990 denke. Denn die friedliche Revolution in der DDR ist als Teil der Geschichte von Diktatur und Demokratie im Europa des 20. Jahrhunderts historisch einmalig: Eine Revolution ohne Blutvergießen“, so Weskamp.

Im Foyer ist „Der Weg zur deutschen Einheit“, eine Ausstellung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Auswärtigen Amtes, zu sehen. Schautafeln zeichnen den Weg zur Deutschen Einheit von der friedlichen Revolution im Herbst 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nach. Die Ausstellungstexte sowie 150 Fotos beschreiben, wie die friedliche Revolution in der DDR die Frage der Deutschen Einheit unverhofft auf die Tagesordnung der deutschen und internationalen Politik setzte. Die Schau von Kurator Ulrich Mählert widmet sich dabei gleichermaßen der innerdeutschen Entwicklung und den diplomatischen Verhandlungen mit den europäischen Nachbarn sowie den USA.

Der zweite Teil der Doppelausstellung trägt den Titel „Von Sprachlosigkeit befreien“. Präsentiert werden Bilder von Menschen, die in der DDR politisch verfolgt wurden. Die Ausstellung ist ein Projekt der Berliner Beratungsstelle für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur „Gegenwind“ und zeigt Zeichnungen von Betroffenen, die in einer therapeutischen Malgruppe entstanden sind. So sind die Bilder sowohl Ausdruck individueller Verarbeitungsprozesse von seelischen Verletzungen und bestehenden Ängsten als auch hoffnungsvoller Einblick in ein Weiterleben mit dem Trauma.

Von Marion Bergsdorf

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