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Oberhavel Rezepte mit Herz für die MS-Selbsthilfegruppe
Lokales Oberhavel Rezepte mit Herz für die MS-Selbsthilfegruppe
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16:40 19.05.2016
Am Informationsstand an der Glienicker Spitze. Quelle: Foto: privat
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Schildow/Glienicke

Eine Informationsveranstaltung zu Fragen der Multiplen Sklerose und deren Auswirkungen hatte die MS-Selbsthilfegruppe Schildow für Mittwoch organisiert. Der Anlass: Erstmals wurde die Aktion „Rezept mit Herz“ ausgewertet. Diese war von der Geschäftsführerin der Neuen Roland Apotheke in Glienicke ins Leben gerufen worden.

Mit der Aktion „Rezept mit Herz“ spendet die Neue Roland Apotheke für jedes eingelöste Rezept einen Euro an eines von insgesamt vier sozialen Projekten. „Das Ergebnis der ersten Kampagne hat alle überrascht“, sagt Wolfgang Kühn von der MS-Selbsthilfegruppe. Insgesamt wurden 1850 Euro gespendet.

Vier verschiedene Nutznießer der Aktion

„Der Hauptteil des Spendenerlöses geht an den Landesverband Brandenburg der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft sowie an die Selbsthilfegruppe Schildow“, sagte die Apothekerin mit Blick auf jeweils 555 Euro. Auch die Grundschule in Glienicke gehört mit 465 Euro zu den Empfängern. Dort soll das Geld für Bildungsmittel verwendet werden. Zudem sollen die Schülerinnen und Schüler für die MS-Krankheit sensibilisiert werden. „Denn es kann auch schon Jugendliche betreffen“, so Wolfgang Kühn von der Selbsthilfegruppe. Mit 15 Prozent der Summe, 275 Euro, soll der Verein „Apotheker ohne Grenzen“ unterstützt werden.

Hinweise sollen in künftige Arbeit einfließen

Am Informationsstand war ein Thema der Aktion Mensch aufgegriffen worden: „Wie barrierefrei ist meine Stadt?“ Ziel war es, Schwachstellen auf diesem Gebiet aufzudecken, so Kühn. Auch Glienickes Bürgermeister Hans Günther Oberlack hat sich am Stand informiert. Er zeigte sich begeistert über diese Aktivitäten und versprach weitere Unterstützung seitens der Gemeindeverwaltung. In Gesprächen mit den Bürgern konnten viele Hinweise entgegengenommen werden, die in die Arbeit der Selbsthilfegruppe einfließen werden, kündigte Wolfgang Kühn an.

Von Helge Treichel

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