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Oberhavel Richtfest für die Kita Heidekrautbahn
Lokales Oberhavel Richtfest für die Kita Heidekrautbahn
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20:03 21.02.2018
Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus (l.) und Zimmermannsmeister Bernd Evers prosten sich auf dem Kita-Baugerüst zu. Quelle: Helge Treichel
Schildow

Für den Ersatzneubau der Schildower Kita „An der Heidekrautbahn“ ist am Freitag das Richtfest gefeiert worden. Der Bau ist so ausgelegt, dass hier künftig 99 Plätze beantragt werden sollen, davon 29 im Krippenbereich (0 bis 3 Jahre). Rund 4,2 Millionen Euro investiere die Gemeinde, sagte Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus.

Dafür bekomme die Gemeinde gleich noch ein Familienzentrum mit separatem Eingang, sagt der Verwaltungschef. Ein mehr als 100 Quadratmeter großer Raum stehe als Eltern- und Familiencafé zur Verfügung. Das Besondere an dem Konzept sei, dass kein Personal gebunden werden soll, sondern auf Eigenregie und ehrenamtliches Engagement gesetzt wird. „Ich bin mir sicher: Das wird die neue Note der Kita Heidekrautbahn“, so der Bürgermeister. In Zeiten, in denen der Stellenwert von Elternarbeit stellenweise schwinde, „möchte ich dem etwas entgegen setzen“, so der Sozialpädagoge.

Eröffnung verzögert sich um drei Monate

Allerdings verzögert sich der Eröffnungstermin. Beim bisherigen Bauablauf habe es Probleme gegeben, informierte der stellvertretende Bau-Fachbereichsleiter Tino Matzke auf Nachfrage. Dadurch sei das Projekt inzwischen rund drei Monate hinter dem Zeitplan. Die ursprünglich geplante Eröffnung im Spätherbst sei aufgegeben worden. Jetzt werde ein Termin Anfang 2019 anvisiert, sagte Matzke. Das Problem sei, dass durch die anfänglichen Verzögerungen der gesamte Bauablaufplan ins Wanken geraten sei. Im Juli 2017 war Richtfest gefeiert worden.

Mit dem Neubau soll der in den 1980er-Jahren erstellte Plattenbau ersetzt werden. Dieses Gebäude mit aktuell 83 Plätzen soll nach dem Umzug abgerissen werden. Auf der Fläche seien 50 Parkplätze vorgesehen, erläutert Tino Matzke. Die Anzahl der Stellflächen sei so ausgelegt, dass sie auch für den benachbarten Hort der Europagrundschule noch ausreichen. Auch hier sei ein Neubau vorgesehen, so Matzke. Dieser schließe sich voraussichtlich im Jahr 2020 an.

Gestern jedoch stand zunächst das Kitagebäude im Fokus: Hoch oben auf dem Baugerüst stand Zimmermannsmeister Bernd Evers. Der Zühlsdorfer verlas den traditionellen Richtspruch aus einem dicken Buch voller Sprüche. „Der Herrgott möge seinen Segen/ allzeit dem Kindergarten geben/ und schenken allen Kindern drin/ stets einen guten, frohen Sinn“, rief er. Versammelt hatte sich unten die Gruppe der Vorschulkinder von Marina Ackermann. Und sie trugen mit einem neu getexteten Kitalied ihren Beitrag zum Gelingen des Richtfestes bei.

So soll das neue Kitagebäude an der Schildower Franz-Schmidt-Straße einmal aussehen. Quelle: Brüch Kunath Architekten

Zur Vollständigkeit der Zeremonie gehörte nicht nur das gemeinsame Zuprosten mit Sekt, sondern auch das Einschlagen des symbolischen Nagels. Für ersteres führte Bernd Evers das Zepter, zweiteres übernahm Bürgermeister Smaldino-Stattaus. Und weil der Verwaltungschef das zur allgemeinen Zufriedenheit erledigte, wandten sich im Anschluss alle wohlgelaunt dem Büfett zu.

Die Kinder inspizierten derweil schon mal die Räume, von denen sie selbst allerdings nicht mehr profitieren werden. Aber als Schulkinder könnten sie ja auch ihre jüngeren Geschwister mal in das Gebäude begleiten oder sie abholen, stellte ihnen Marina Ackermann in Aussicht.

Die Kitakinder schauen sich den Rohbau an. Quelle: Helge Treichel

Von Helge Treichel

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