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Oberhavel Richtfest für die neue Rettungswache
Lokales Oberhavel Richtfest für die neue Rettungswache
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00:43 12.03.2018
Über dem Rohbau der künftigen Rettungswache hing Freitagvormittag der Richtkranz. Quelle: Robert Roeske
Kremmen

Im Juli könnte der Betrieb in der neuen Kremmener Rettungswache losgehen. Am Freitagvormittag wurde am Rohbau in der Gerhard-Henninger-Straße das Richtfest gefeiert. „Das ist immer wieder ein schöner Anlass, nach Kremmen zu kommen“, sagte Landrat Ludger Weskamp (SPD) in seiner Rede. In der Tat sind auch schon der erste Spatenstich und die Grundsteinlegung vor Ort gefeiert worden.

Der Richtkranz über der Rettungswache. Quelle: Robert Roeske

Etwa 950.000 Euro kostet nach aktuellem Stand der Bau der neuen Rettungswache. Nötig ist er, weil ein externes Gutachten 2016 zwei Rettungswachen für den Kremmener Bereich empfohlen hatte. Der Standort in Staffelde bleibt erhalten. Die alte Wache in Sommerfeld war wegen ungünstiger Entfernungen nicht zu halten. Von der Gerhard-Henninger-Straße wird die Notfallrettung für Kremmen, Beetz, Hohenbruch, Sommerfeld, Amalienfelde, Ludwigsaue und Neuhof organisiert.

Das wird der Dusch- und Toilettentrakt. Quelle: Robert Roeske

Ludger Weskamp sagte am Freitag: „Gott sei Dank sind wir gut über den Winter gekommen.“ Er dankte Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) für die Bereitstellung des Übergangsstellplatzes an der Feuerwehr in der Straße der Einheit.

In die Fahrzeughalle passen zwei Rettungswagen, daneben befindet sich ein Sozialtrakt mit Umkleide- und Aufenthaltsräumen sowie sanitären Anlagen. Gestern sind die noch leeren Bäume von den Gästen des Richtfestes begutachtet worden. Demnächst werde die Haustechnik installiert, sagte die Bauleiterin Maja Dorfmeister. Der Ausbau der Außenanlagen erfolge ab Mai – dann muss auch noch der Höhenunterschied vom Grundstück zur Straße angepasst werden.

Hier werden die Fahrzeuge stehen. Quelle: Robert Roeske

„Ich bin sehr überrascht, wie groß der Sozialtrakt wird“, sagte Bürgermeister Sebastian Busse. „Alles wird hier auf dem allerneuesten Stand sein. Für Kremmen ist das eine positive Entwicklung.“ Danach müsse die Stadt nachziehen und in eine neue Wache für die Feuerwehr investieren. Die Planungen dafür laufen bereits.

Während über dem Gebäude der Richtkranz hing, gab es zum Ende des Festes im Rohbau für alle Gäste eine Bratwurst.

Von Robert Tiesler

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