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Oberhavel Richtfest im Himbeerblock
Lokales Oberhavel Richtfest im Himbeerblock
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20:10 06.10.2016
HWB-Chef Holger Schaffranke (l.) und Bürgermeister Andreas Schulz vor dem neuen Erweiterungsbau mit 20 Wohnungen. Quelle: Foto: Paetzel
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Hennigsdorf

Der Richtkranz schaukelte am Kran, dafür sorgte der raue Herbstwind. Am Donnerstag feierte die Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) Richtfest für den Erweiterungsbau im „Himbeerblock“, der wegen seiner zartrosa Farbe so genannt wird. Bürgermeister Andreas Schulz lobte das 3,9 Millionen-Euro-Projekt, für das vor knapp drei Monaten der Grundstein gelegt wurde.

Die beiden viergeschossigen Rohbauten an Forst- und Feldstraße grenzen an die Giebel der benachbarten Häuser. Bis zum Sommer 2017 sollen hier 20 Mietwohnungen entstehen, die zwischen 40 und 84 Quadratmeter groß sind. Die Wohnungen sind barrierefrei und mit dem Aufzug zu erreichen. Auch der Hof wird umgestaltet, im Zentrum soll es Spielplatz und Aufenthaltsbereich mit Bänken für die Mieter geben.

Es sei richtig, dieses zentral gelegene Grundstück für Wohnungen zu nutzen, erklärte Bürgermeister Schulz. Hennigsdorf sei ein attraktiver und lebenswerter Wohnstandort, seit Jahren wachse die Bevölkerung. „Diese Menschen brauchen Wohnungen, dem muss man gerecht werden.“ Es brauche in allen Bereichen des Wohnungsmarktes Zuwachs, vom Einfamilienhaus bis zum Mehrgeschosser. Die Nachfrage von Investoren habe in den vergangenen zwei Jahren kräftig angezogen, so Schulz. Die luxuriösen Wohnungen dürften vor allem für Familien und Senioren interessant sein, alle besitzen Balkon oder Loggia und Fußbodenheizung. Neun Euro pro Quadratmeter soll die Kaltmiete betragen.

Doch auch für einkommenschwächere Schichten soll es künftig neue Wohnungen geben. HWB-Chef Holger Schaffranke denkt vor allem daran, Wohngebiete innerhalb der Stadt mit weiteren Bauten zu verdichten, das betreffe etwa das Zentrum. In Hennigsdorf-Nord dagegen soll ein Quartierskonzept entwickelt werden, das es Menschen ermöglicht, ein Leben lang in ihrer Wohnung zu bleiben. Dafür sollen umliegende Ärzte, Orthopäden oder Apotheken eingebunden werden, ein Pflegeangebot inklusive. Man befinde sich in konkreten Gesprächen mit Stadt, Land und Planern. „Im Dezember können wir vielleicht schon mehr sagen“, so Holger Schaffranke.

Von Marco Paetzel

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