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Robin Scheffler liest am besten

Beetz Robin Scheffler liest am besten

An der Grundschule in Beetz fand am Dienstagvormittag der Vorlesewettbewerb der Zweit- und Drittklässler statt. Robin Scheffler aus der 3a hatte am Ende von der Jury die meisten Punkte bekommen. Der Sommerfelder las aus dem Buch „Die fabelhafte Miss Braitwhistle“.

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Die besten Vorleser (v.l.): Adrian Gstrein, Sieger Robin Scheffler, Toni-Amelie Keller und Kaira Czernak.

Quelle: Robert Tiesler

Beetz. Robin Scheffler hat am Dienstagvormittag an der Grundschule in Beetz den Vorlesewettbewerb der 2. und 3. Klassen gewonnen. Er las in der Turnhalle aus dem Buch „Die fabelhafte Miss Braitwhistle“ von Sabine Ludwig. Der Achtjährige aus Sommerfeld, der in die Klasse 3a geht, bekam unter dem Jubel der Zuschauer eine Urkunde und konnte sich aus einer Kiste ein Buch aussuchen.

„Ich finde das Buch lustig“, sagte er später als Antwort auf die Frage, warum er sich für diese Geschichte entschieden hat. Gemeinsam mit seiner Mutter hatte er das Buch in der Oranienburger Bibliothek entdeckt. Auch sonst liest er viel, wie er erzählte.

Viele Zuschauer in der Beetzer Sporthalle

Viele Zuschauer in der Beetzer Sporthalle.

Quelle: Robert Tiesler

Insgesamt zwölf Mädchen und Jungen lasen am Dienstag in der Beetzer Sporthalle vor. Unter erschwerten Bedingungen: Denn sie mussten nicht nur vorlesen, sondern auch ihr Mikrofon selbst halten und reinsprechen. Eine Jury, bestehend als elf Mitgliedern, darunter vier Mitschüler, Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse, die Ortsvorsteher Peter Winkler und Arthur Förster, Bibliothekarin Antia Kisner sowie Vertreter der Schule und der Volkssolidarität bewerteten die Leseleistungen.

„Das ist schwierig, man möchte ja auch niemandem zu nahe treten“, sagte Peter Winkler, der Ortschef von Beetz. „Aber sie gaben sich alle richtig doll Mühe. Die Punkte liegen manchmal echt nah beieinander, aber es ist auch toll, dass es so ist.“

Die Jury zählt die Punkte zusammen

Die Jury zählt die Punkte zusammen.

Quelle: Robert Tiesler

Auch Jolina Becker (10) aus Sommerfeld war Mitglied der Jury: „Das war ein Erlebnis für mich“, sagte sie während der Punkteauszählung. „Bei manchen fiel es mir schwer, zu bewerten, bei anderen war es einfacher.“ Auch Lehrerin Manuela Fitzner war zufrieden mit den Teilnehmern. „Jedes Kind konnte sich intensiv auf den Wettbewerb vorbereiten“, erzählte sie. Sie hatten sich vorher in den klasseninternen Vorlesewettbewerben für das Beetzer „Finale“ qualifiziert. Sie bedauert, dass es auf Kreisebene in dieser Altersstufe der 2. und 3. Klassen keine weiterführenden Wettbewerbe gibt. „Das passiert dann erst in den oberen Klassen“, so Manuela Fitzner.

Der zweite Platz ist gleich zweimal vergeben worden. Toni-Amelie Keller (8) aus Hohenbruch las aus der Geschichte „Der Findefuchs“. „Ich habe mit meinen Eltern geübt“, erzählte sie. Auch auf Platz zwei landete Kaira Czernik (9) aus Beetz mit einer „Elliot und Isabella“-Geschichte. „Die sind lustig, und sie erleben immer neue Abenteuer“, erzählte sie. Öfter mal liest sie laut ihrer Schwester vor.

Auf den dritten Platz schaffte es Adrian Gstrein. Der achtjährige Sommerfelder las aus „Der kleine Drache Kokosnuss“. „Die sind immer sehr spannend“, erzählte er nach der Preisverleihung. Ein paar Wochen habe er geübt und auch seinen Eltern vorgelesen. „Am Anfang war ich ganz schön aufgeregt“, gab er außerdem zu.

Von Robert Tiesler

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