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„Rock am Hafen“ steht bevor

Hennigsdorf „Rock am Hafen“ steht bevor

Zum 13. Mal findet das Hennigsdorfer Festival „Rock am Hafen“ am Sonnabend statt, von 17 bis 24 Uhr gibt es auf der Bühne Programm. Sechs Bands haben für das Konzert in diesem Jahr zugesagt. Die Organisatoren erwarten wieder rund 800 Zuschauer, etliche davon auch aus Berlin.

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Auftritte in Hennigsdorf waren bei den Musikern schon immer beliebt. Auch dieses Jahr werden wieder sechs Bands dort auftreten.

Quelle: Foto: Archiv

Hennigsdorf. Die Festwiese an der Ruppiner Straße wird am Sonnabend wieder zum Mekka für Rockfans aus der Region. Gut und gerne 800 Leute werden dort feiern. Zum 13. Mal findet das Festival „Rock am Hafen“ statt, von 17 bis 24 Uhr gibt es auf der Bühne Programm. Sechs Bands haben für das Konzert in diesem Jahr zugesagt, erklärt Organisator Tom Zips. Mit dabei sind „Johnny Randale“ (Pop-Punk aus Berlin) und „Crawling Noise“ (Party-Rock aus Berlin), „Convolt“ (Hard’n’Heavy Music aus Oranienburg), „Janara“ (Modern Rock / Alternative aus Berlin) und „Seaben“ (Akustik-Pop aus Berlin). Die Band „Betray The Colossus“ indes hat in dieser Woche abgesagt. „Wir suchen noch Ersatz, vielleicht klappt das noch“, sagt Zips.

Außerdem spielt auf dem kleinen Festival auch die Band „The Space Lords“ – eine Gruppe „made in Hennigsdorf“: Die Mitglieder spielen in fünf Combos, die wiederum im Bandhaus auf dem Konradsberg-Gelände proben. Auch Organisator Tom Zips ist dabei, er ist sogar der Frontmann der Formation. Unter anderem soll es einen ziemlich anspruchsvollen Titel von „Queen“ auf die Ohren geben, allein dafür haben sich die Musiker lange in ihrem Probenraum eingeschlossen.

Großartig nach Bands suchen müssen die Organisatoren nach all den Jahren nicht mehr. Das Festival ist bekannt in der Region. In diesem Jahr hatten etwa 30 Gruppen angefragt – eine Gage erwartet die Musiker dabei allerdings nicht. Für die Bands sei der Auftritt aber eine tolle Werbung. „Es gibt ein großes Publikum und professionelle Technik“, erklärt Zips.

Das Festival gehört zu den Pflichtterminen von Musikfans in der Region. Dabei fing es in den 1990er-Jahren beschaulich mit etwa 50 Zuschauern in der Hafenstraße an. Die Zahl der Fans wuchs, auch die Bühnentechnik wurde immer komplexer. Heute kommen auch viele Berliner auf die Hennigsdorfer Festwiese. „Es geht hier familiärer zu als in Berlin, wo man bei so einer Veranstaltung schnell mal 10 000 Gäste hat“, berichtet Zips.

Für ihn und seine Helfer endet mit dem Festival eine monatelange Vorbereitung. Hunderte Stunden an Arbeit investieren die Ehrenamtler. So wollen die Organisatoren, allesamt Mitglieder der Musiker-Initiative, der Stadt für ihre kulturelle Förderung danken und etwas zurückgeben. Mit der Musikschule und dem Bandhaus tue die Stadtverwaltung viel für die Musikszene, erklärt Zips. Der Hennigsdorfer organisiert das Festival zum zehnten Mal. Ab dem kommenden Jahr wird der 33-Jährige kürzertreten. Er und sein Freund Danilo Baath haben sich aus dem Vorstand der Musiker-Initiative zurückgezogen, die Nachfolger sind Christian Knappe und Marc Beilcke. Zips ist sicher, dass sie ihre Sache genauso gut machen werden. Alle Infomationen zum Festival gibt es auf Facebook unter dem Stichwort „Rock am Hafen“.

Von Marco Paetzel

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