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Oberhavel Rohrbruch in der Trinkwasserleitung
Lokales Oberhavel Rohrbruch in der Trinkwasserleitung
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19:52 15.10.2016
Die Wasserhähne blieben trocken. Quelle: Ulrike Gawande
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Kremmen

Nachdem es am Sonnabendnachmittag endlich zu regnen aufgehört hatte, kam zwar vom Himmel keine Nässe mehr, dafür aber standen zahlreiche Haushalte in Kremmen, Staffelde, Flatow und Groß Ziethen ab etwas 15 Uhr ohne Wasser da.

Ein Rohr der Trinkwasserhauptleitung, die direkt im Straßenbereich der Berliner Chaussee, der Landesstraße zwischen Schwante und Kremmen verläuft, war in Höhe des Kremmener Bahnhofs gebrochen. Fröhlich sprudelte das kostbare Nass auf die Straße, die von der Polizei gesichert wurde. Man habe den Druckverlust im Wasserwerk registriert, doch habe man den Grund dafür nicht sofort erkennen können, erklärt Günter Fredrich, Geschäftsführer der Osthavelländischen Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung (OWA). Erst als das Leck wenig später lokalisiert war, konnte es abgesperrt werden.

Seit etwa 18 Uhr sind nun nahezu alle Haushalte wieder mit Wasser versorgt. Lediglich fünf Häuser werden über ein Standrohr versorgt und müssen warten, bis die Rohrleitung am Montag wieder repariert ist. Da es sich um eine „größere Sache“ und um eine Landesstraße handele, seien die Arbeiten nicht schon am Sonntag möglich, so Fredrich.

Betroffen von den Schwierigkeiten durch das fehlende Wasser waren auch die Gastronomen im Kremmener Scheunenviertel, wo an diesem Wochenende das Kürbisfest stattfindet. „Die Leute haben uns sogar Hilfe angeboten, wollten uns Wasser vorbeibringen“, erzählt Sylvia Trilk, Chefin der Biker-Scheune. Doch noch käme man zurecht, erklärt die Gastronomin, der das Wasser vor allem beim Abwasch des Geschirrs fehlte.

Von Ulrike Gawande

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