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Oberhavel Rossius zieht seine Konsequenz
Lokales Oberhavel Rossius zieht seine Konsequenz
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16:22 26.09.2017
Enrico Rossius (Die Linke) will sich nun ausschließlich auf seine Arbeit als Stadtverordneter konzentrieren. Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Enrico Rossius (Die Linke) zieht aus dem Ergebnis der Wahlen am Sonntag seine Konsequenzen. Rossius hatte bei der Bürgermeisterwahl in Oranienburg 8,1 Prozent der Stimmen erhalten.

Am 20. November wird der Linken-Ortsverband einen neuen Vorstand wählen. „Für den Vorsitz stehe ich dann nicht mehr zur Verfügung“, sagt Rossius. „Nach dem harten Wahlkampf habe ich das meiner Familie versprochen.“ Rossius möchte sich künftig auf die Arbeit als Stadtverordneter konzentrieren.

Das Wahlergebnis der AfD in Oranienburg sei verheerend, aber für die Linken kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, „sondern es ist ein Grund, unsere Aufgabe intensiv, lautstark und klar weiter wahrzunehmen“, sagt Enrico Rossius. Ein „Weiter so“ an der Stadtspitze werde es mit den Linken nicht geben. Entscheidungen an den Menschen und den Stadtverordneten vorbei müssten ein Ende haben. „Wir werden uns personell neu aufstellen.“ Als Stadtverordneter möchte Rossius noch deutlicher die Stimme der Oranienburger in der kommunalen Politik sein.

„Wer erwartet, dass wir dem Zeitgeist nachlaufen oder unser Fähnchen in den Wind hängen, täuscht sich. Einem klar rechts-konservativen nationalistischen Zeitgeist werden wir weiterhin Solidarität, sozialen Ausgleich und eine echte Demokratie entgegenstellen.“

Von Andrea Kathert

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