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Oberhavel Rotes Band an neuer Technik
Lokales Oberhavel Rotes Band an neuer Technik
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13:01 21.06.2018
Rotes Band an der neuen Technik: Augenoptikermeister und Geschäftsinhaber Steffen Hennes mit Bürgermeister Alexander Laesicke (r.) Quelle: Heike Bergt
Oranienburg

Mit einem Schnitt durchs rote Band hatte Bürgermeister Alexander Laesicke (parteilos) am Donnerstagvormittag keine Straße oder einen Neubau zu eröffnen, sondern neue Technik freizugeben. Im Unternehmen Lux Augenoptik von Steffen Hennes am Fischerparkplatz. Rund 40 000 Euro hat der Optikermeister investiert, die Hälfte davon bekam er aus den KMU-Fördertopf des Landes, der mit EU-Mitteln gefüllt wird und mit dem Oranienburg vor allem Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU) in der Innenstadt voranbringen möchte. Dafür wollte Hennes danke sagen. Die ILB, die die Gelder ausreicht, habe am Mittwoch schon nachgeschaut, ob das Geld richtig investiert ist.

Angeschafft hat Steffen Hennes insgesamt vier neue Geräte. Dazu gehört ein „Phoropter“, ein Gerät, in dem Dutzende Meßgläser rotieren, und mit dem ziemlich schnell herauszufinden ist, welches Glas das richtige vorm Auge des Kunden ist. Das weitere Gerät in diesem Raum löst sozusagen die ursprünglichen „Zahlentafeln“ ab. Es ist ein „3-D-Sehzeichengerät“, mit dem dreidimensional die Augen einem Sehtest unterzogen werden.

Dann geht es in den Nachbarraum, auch hier sind zwei Bänder zu durchschneiden: „Hier haben wir zwei Geräte ersetzt, die zehn Jahre in Betrieb waren“, erklärt Hennes. Es ist ein Gerät zum Messen des Augendrucks, bei „dem jetzt auch die Elastizität der Linse gemessen werden kann“. Eine Diagnose obliege natürlich weiter dem Augenarzt, „aber wir können viel besser sehen, ob dort eine schneller Termin nötig ist oder nicht.“ Gerät Nummer vier dient der „Gesichtsfeldmessung“. Beim gefürchteten Grünen Star schränkt sich das Sehen vom Rand her allmählich ein. Das kann mit dem Gerät erkannt werden.

Lux Augenoptik habe inzwischen 1500 Kunden, die jährlich zur Vorsorge kommen. Er habe nun seine Technik wieder auf den aktuellen Stand und konnte zum vierten Mal seit 2009 von der KMU-Förderung profitiert – mit insgesamt 180 000 Euro. „Unser Neubau wäre ohne die KMU-Förderung nur einstöckig ausgefallen“, erinnert er.

Auch wenn der Fördertopf derzeit leer sei, so geht Susanne Zamecki von der Wirtschaftsförderung der Stadt davon aus, dass nachgelegt wird. Anträge sind immer willkommen. Die Stadt hilft dabei.

Von Heike Bergt

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