Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Rumpel-Asphalt auf der „Entbindungsstraße“
Lokales Oberhavel Rumpel-Asphalt auf der „Entbindungsstraße“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
06:05 13.04.2017
Alles andere als geradlinig ist der Asphalt der B 109 hinter Falkenthal – hier geht es mit dem Auto rauf und runter. Quelle: Cindy Lüderitz
Anzeige
Oberhavel

Es gibt weitere Bewerber auf den Titel „Die schlechteste Straße in Oberhavel“. Wer Autofahrer im Norden des Landkreises nach einer fürchterlichen Fahrverbindung fragt, wird eine Formel immer wieder hören: L 214. Die Landesstraße zwischen Tornow und Fürstenberg gilt als das Schreckgespenst für alle Verschleißteile.

Die Entbindungsstraße

Um es spannend zu machen, haben wir aber noch ein paar Beispiele für Rumpel-Asphalt gesucht und gefunden. Nicht umsonst hat sich die B 109 zwischen Zehdenick und Falkenthal früher den Namen „Entbindungsstraße“ eingehandelt. Bei dem Auf und Ab würden bei jeder schwangeren Frau die Wehen einsetzen. Abschnittsweise hat sich das inzwischen geändert – allerdings gibt es am Ortsausgang Falkenthal in Richtung B 167 noch eine Stoßdämpfer-Teststrecke. Die 600 Meter bis zur Kreuzung haben es in sich.

Recht wachsam sollten Autofahrer auch auf dem Schleichweg zwischen Häsen und Klein-Mutz sein. Es gibt dort sehr tiefe Löcher – aber auch den Hinweis „Straßenschäden“ am Rand.

Wer zwischen Schulzendorf und Sonnenberg unterwegs ist, hat ebenfalls mit Wellen und Schlupflöchern zu kämpfen. Auch in diesem Fall handelt es sich um eine Landesstraße – die L 223.

Eine aufgelöste Straße

Für Stefanie Kramm geht nichts über die L 214. Die 20 Kilometer bis nach Fürstenberg bilden für sie die schlechteste Straße in Oberhavel. „Die Verärgerung von mir und den Anwohnern begründet sich mit den Schäden, welche an den Fahrzeugen entstehen, denn höhere Wartungskosten an den Fahrzeugen von Pendlern können nicht bestritten werden“, schrieb sie an die MAZ. An einem der wärmsten Tage des vergangenen Jahres erlebte sie ihr blaues Wunder: „Die Straße hatte sich quasi aufgelöst und ich den ganzen Teer am Auto.“

Kennen Sie marode Strecken in Oberhavel? Die MAZ sucht die schlechteste Straße im Landkreis. Rufen Sie uns an, 03301/5 94 50, oder schreiben Sie eine E-Mail an oranienburg@MAZ-online.de.

Von Cindy Lüderitz

Mit nicht weniger als 460 Ostereiern haben die Meißners in Schildow ihre Magnolie im Vorgarten geschmückt. Aber auch im Haus geht es sehr österlich zu.

12.04.2017

Stefanie Semper ist gebürtige Oranienburgerin. Derzeit promoviert sie an der Uni Bergen in Norwegen und ist bei vielen Forschungsexpeditionen schon dabei gewesen. Auch in der Antarktis. Aktuell ist ein 2004 entdeckter Strom bei Island Forschungsobjekt der Geophysikerin.

15.04.2017

Die Polizei fahndet nach einem Mann, der am 8. Dezember 2016, der in einem Hennigsdorfer Supermarkt gestohlen hatte. Er war schon öfter dort gewesen, heißt es.

12.04.2017
Anzeige