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Oberhavel Die kleine Tüchtige
Lokales Oberhavel Die kleine Tüchtige
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02:18 17.07.2015
Charlotte Pioch nach der Preisvergabe vor dem Neubau des Rungegymnasiums. Quelle: Foto: Marion Bergsdorf
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Oranienburg

Als ihre Eltern den Raum im Erdgeschoss des Rungegymnasiums betraten, wusste Charlotte Pioch, dass sie den Preis bekommen würde. Zuvor hatte sie vermutet, dass Charlotte Rackwitz die Auserwählte sein werde. Denn „sie macht so viel für die Schule“, sagte Pioch gestern nach der Festveranstaltung.

Die Überraschung war also gelungen. Die neue Vorsitzende des Fördervereins der Schule, Barbara Steding, begründete die Wahl. Charlotte habe super schulische Leistungen, ihre Argumentation sei immer überzeugend. Und sie könne bei ihren Mitschülern Interesse wecken. Die Elftklässlerin organisiere Klassenfahrten, suche Mitstreiter für Konzerte, trommele seit dem 7. Schuljahr in der Percussion-Gruppe der Schule, engagiere sich in der Antirassismus-Gruppe der Stadt und in der Willkommensinitiative für Flüchtlinge in Lehnitz.

Friedlieb-Ferdinand-Runge-Gymnasium

Als Reform-Realgymnasium am Bahnhof Oranienburg wurde das Schulhaus 1914 mit fünf Klassen und 135 Schülern eröffnet. Die Aula mit ihrer vierflügeligen Klapptür und ihrer korbbogenförmigen Decke bildete den Hauptraum des ersten Obergeschosses. Da es zur damaligen Zeit noch keine Turnhalle gab, diente sie für den Sportunterricht.

1992 erhielt die Schule den Namen Friedlieb Ferdinand Runge, um das Lebenswerk Runges zu würdigen. 2012 zog das Gymnasium in den Neubau.

Als „die kleine Tüchtige“ charakterisierte sie der Runge-Preisträger des vergangenen Jahres, Lukas Lonser. Ob in der Klasse, der Schule, der Gemeinschaft _ Charlotte Pioch sei „tüchtig in allem, was sie tut“, sagte Lonser und fügte hinzu: „Sie trägt den Runge-Geist in sich und in die Welt.“

Charlotte Pioch dankte vor der versammelten Schülerschaft ihren Eltern und ihrer Schwester, die sie in ihrer Flüchtlingsarbeit sehr unterstützen würden. Sie dankte zudem etlichen Mitschülern.

Als Anerkennung für ihr Auftreten in und außerhalb der Schule wurden außerdem Charlotte Rackwitz, Madita Rebbig, Franka Rinn, Luzie Hahmann, Imke Franke und Sofia Wendt ausgezeichnet.

Den Ehrenpreis der Schule erhielt die langjährige Vorsitzende des Fördervereins, Helga Stettin(75). Sie hat den Vorsitz an Barbara Steding übergeben.

Von Marion Bergsdorf

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