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SEK-Einsatz in Birkenwerder – schon wieder

Bewaffneter Rentner SEK-Einsatz in Birkenwerder – schon wieder

Mit zwei Messern bewaffnet ist ein 77-jähriger Mann in das Haus seiner Ex-Frau in Birkenwerder (Oberhavel) eingedrungen und hat sich dort verbarrikadiert. Ein Spezialeinsatzkommando musste anrücken und den Mann überwältigen. Vor ziemlich genau einem Jahr hatte der Rentner einen ganz ähnlichen Einsatz provoziert.

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Bereits 2016 hatte sich der Rentner gegen eine Einweisung gewehrt. Damals hatte er sich in seinem eigenen Haus verschanzt.

Quelle: Julian Stähle

Birkenwerder. Polizeibeamte wurden am Montagnachmittag gegen 14 Uhr zu einem Einsatz nach Birkenwerder (Oberhavel) gerufen. Dort sollte ein 77-Jähriger zur Behandlung seiner Schizophrenie in ein Krankenhaus zwangseingewiesen werden. Der Mann drang daraufhin gewaltsam in das Haus seiner einstigen Ehefrau ein und versteckte sich dort. Seine Ex-Frau war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Polizeibeamte sahen, dass der Mann die Türen blockierte und sich mit zwei Messern bewaffnet hatte. Zudem hatte er sich offenbar beim Einschlagen der Fensterscheibe Schnittwunden an den Armen zugezogen.

Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) und der Verhandlungsgruppe der Polizeidirektion Besondere Dienste wurden angefordert. Während die Beamten der Verhandlungsgruppe beruhigend auf den Mann einsprachen, konnten die Beamten des SEK ihn unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt überwältigen. Er wurde unverletzt mit Polizeibegleitung ins Hennigsdorfer Krankenhaus gebracht. Die Krimianalpolizei hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.

Die SEK-Beamten beim Einsatz im vergangenen Jahr

Die SEK-Beamten beim Einsatz im vergangenen Jahr.

Quelle: Julian Stähle

Bereits 2016 SEK-Einsatz in Birkenwerder

Der Mann ist der Polizei nicht unbekannt. Bereits im April 2016 hatte sich der Sportschütze gegen die Einweisung in eine psychiatrische Klinik gewehrt. Damals verschanzte er sich mit mehreren Schusswaffen in seinem eigenen Haus und drohte damit, diese gegen die Polizeibeamten einzusetzen. Nach Einschätzung seiner Familie bestand die reale Gefahr, dass er eine Waffe gegen sich oder andere richtet. Nach einer mehrstündige Verhandlung durch speziell ausgebildete Beamte konnte er von den Sonderkräften überwältigt werden. Niemand wurde dabei verletzt.

Von Bert Wittke

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