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Oberhavel SPD-Bürgermeisterkandidat bedroht
Lokales Oberhavel SPD-Bürgermeisterkandidat bedroht
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19:27 19.03.2018
Grob beschimpft: der SPD-Kommunalpolitiker Uwe Klein. Quelle: privat
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Glienicke

Der SPD-Bürgermeisterkandidat und Gemeindevertreter Uwe Klein ist am Mittwoch auf der Facebook-Seite „Glienicke/Nordbahn“ unflätig beschimpft und bedroht worden. Wie er der MAZ berichtet, habe er noch am Abend bei der Polizei Strafanzeige erstattet – wegen „Bedrohung“.

In einem Chat hatte Uwe Klein als einer der Administratoren den Diskussionsteilnehmer „Udo Westernhagen“ darauf hingewiesen, „dass Beleidigungen in der Gruppe nicht geduldet werden“. Der Angesprochene erkundigte sich daraufhin, ob er „die Wahrheit nicht sagen“ dürfe. Kommentare wie „Du bist doch auch dumm wie Scheiße...“ hätten „nichts mit Meinungsäußerungen zu tun, sondern sind nur beleidigend“, antwortete Klein und forderte nochmals dazu auf, nicht beleidigend zu werden, „ansonsten muss ich Sie hier aus der Gruppe ausschließen“. Antwort: „Und Lass deine Dummen Androhungen. Du Arsch ich werde dich fertig machen. Nicht mal tot kann man dich brauchen.“

Foto vom Chat-Verlauf. Quelle: privat

Der langjährige Kommunalpolitiker empfand das als Morddrohung. Derart massive Attacken sind ihm neu: „Das hatte ich noch nicht, weder persönlich noch online.“ Angst um seine Person habe er allerdings nicht, sagt er der MAZ. „Wenn ich mir um jemanden Gedanken mache, dann um meine Familie.“ Am Abend wurde der Urheber der Pöbel-Attacken von der Glienicke-Seite ausgeschlossen. „Udo Westernhagen“ war bereits in anderen Chats mit Beschimpfungen wie „Systemling“ aufgefallen. Sein Facebook-Profil lässt eine ideologische Nähe zum rechtsextremen Spektrum vermuten.

Von Helge Treichel

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