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Oberhavel SPD Oranienburg: Vier wollen Laesicke beerben
Lokales Oberhavel SPD Oranienburg: Vier wollen Laesicke beerben
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13:05 23.02.2016
Hinterlässt große Fußstapfen: Amtsinhaber Laesicke.
Oranienburg

Vier Sozialdemokraten haben sich in der vergangenen Woche aus der Deckung begeben. Bei der Mitgliederversammlung des Ortsvereins. Sie möchten 2017 Hans-Joachim Laesicke beerben, wenn im September in Oranienburg ein neuer Bürgermeister gewählt wird. Hans-Joachim Laesicke tritt definitiv nicht noch einmal an. Doch wer könnte nach 23 Jahren in seine Fußstapfen treten?

Die SPD macht sich jetzt auf die Suche nach Bewerbern. Vier haben ihre Ambitionen deutlich gemacht. Weitere können sich bis zum 31. März melden. „Wir wollen rechtzeitig damit beginnen, damit dem Kandidaten ausreichend Zeit bleibt, sich den Bürgern vorzustellen und sich bekanntzumachen. Denn eine Bürgermeisterwahl ist einen Persönlichkeitswahl“, so Björn Lüttmann.

Er selbst hatte als langjährige „rechte Hand“ Laesickes als potenzieller Anwärter auf das Bürgermeisteramt gegolten. Doch Lüttmann zog in den Landtag ein, ist inzwischen parlamentarischer Geschäftsführer seiner SPD-Landtagsfraktion. „Ich habe mich gefreut, das Direktmandat für die SPD zurückgeholt zu haben“ und er wolle seine Arbeit im Landtag fortsetzen. „Gern auch eine weitere Legislaturperiode“, so Lüttmann. Er werde deshalb definitiv „bei dieser Wahl in Oranienburg“ nicht ins Rennen gehen.

In der Oranienburger SPD haben bisher vier Männer ihre Ambitionen kundgetan. Wer das ist, darüber ist Stillschweigen vereinbart worden. Dass Fraktionschef Dirk Blettermann dazugehört, will der Oranienburger nicht bestätigen, dementiert es aber auch nicht. „Wir haben wegen der Chancengleichheit vereinbart, nicht darüber zu reden“, bekräftigt er.

Nach dem 31. März sollen sich bei einem Auswahlverfahren in einer Mitgliederversammlung der Oranienburger SPD dann alle den Fragen ihrer Parteikollegen stellen und ihre Vorstellungen begründen. Voraussichtlich Anfang Juli, „aber auf jeden Fall vor der Sommerpause“, so Björn Lüttmann, will die SPD dann ihren Bürgermeisterkandidaten bestimmen und öffentlich präsentieren. „Ein Termin steht aber noch nicht fest.“

Ein wenig sehen sich Oranienburgs Sozialdemokraten in Sachen Bürgermeisterkandidat auch unter Druck. Denn die ehemalige Vize-Bürgermeisterin Kerstin Kausche (CDU) hat bereits klar formuliert, dass sie sich 2017 um den Stuhl des Bürgermeisters im Schloss bewerben wird.

Was der SPD-Kandidat fürs Bürgermeisteramt mitbringen sollte? „Auf jeden Fall muss er in der Lage sein, die fünftgrößte Stadt Brandenburgs zu führen und die fachlichen Voraussetzungen dafür mitbringen“, so der Amtsinhaber. „Wir brauchen keinen Verwalter, sondern einen Gestalter mit großer Nähe zur Stadt, mit Bezug zu den Menschen und er muss kommunizieren können.“ Hans-Joachim Laesicke scheidet im Januar 2018 aus dem Amt. Dass dann Schluss sein soll, habe er schon lange für sich entschieden. Es sei sicherlich schön, wenn der eine oder andere meint, er solle doch weitermachen: „Man muss sehen, was ist vernünftig? Ich bin dann Mitte 60 und dann sollte das Amt mit jüngerer Hand weitergeführt werden“, ist Laesicke überzeugt.

Von Heike Bergt

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