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Oberhavel SPD mahnt zu mehr Vorsicht bei Investitionen
Lokales Oberhavel SPD mahnt zu mehr Vorsicht bei Investitionen
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00:22 06.03.2018
Der Saal des Klubhauses in Kremmen muss wie die oberen Etagen saniert werden – ein Millionenprojekt. Auch auch in die Feuerwehr, in Kitas und Schulen muss investiert werden. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Die Kremmener SPD mahnt, vorsichtig in die Zukunft zu blicken und angesichts der vielen geplanten Investitionen darauf zu achten, dass die finanziellen Rücklagen im städtischen Haushalt nicht dezimiert werden.

„Die Stadt Kremmen steht finanziell besser da als viele Gemeinden in Oberhavel oder auch im gesamten Brandenburg“, sagt Andreas Kretzschmar, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins in der Stadt. „In den letzten Monaten, vor allem bei dem diesjährigen Neujahrsempfang, wurde deutlich, welchen positiven, bleibenden Eindruck Klaus-Jürgen Sasse als Bürgermeister hinterlassen hat. Selbst härteste Kritiker sehen nun die positiven Ergebnisse“, so Kretzschmar weiter. Die Schulen und Kitas seien gut ausgestattet, in den vergangenen Jahren wurde in diesen Bereichen viel investiert. Dennoch sei der Haushalt der Stadt immer ausgeglichen gewesen – durch sparsames Wirtschaften. „Diese Zielstellung sollte auch die nächsten Jahre in der Stadt vorherrschen“, sagt der SPD-Vorsitzende.

Die Sozialdemokraten in Kremmen würden die Zukunft dennoch „kritischer denn je“ sehen. Es gebe hohe Steuereinnahmen, von der Kremmen profitieren würde. „Doch die Abgeordneten und der Bürgermeister Sebastian Busse mit seiner Verwaltung sollten die positiven finanziellen Verhältnisse nicht zu stark strapazieren“, sagt Andreas Kretzschmar. Er verweist darauf, dass es in Kremmen notwendige Maßnahmen gebe – dazu gehören der Neubau der Feuerwache, der Umbau des Klubhauses am Marktplatz, der Straßenbau sowie der Ausbau von Kitas in der Stadt und den Ortsteilen. Dadurch würden viele Mittel gebunden und die Rücklagen unter Umständen stark dezimiert. Es gelte, vorsichtig in die Zukunft zu blicken „und die Projekte nur in sinnvollem Maße zu realisieren“, so Andreas Kretzschmar.

Worauf will die Kremmener SPD aber konkret hinaus? Nachfrage beim Ortsvereinsvorsitzenden: „Meine Intension ist, das Soziale nach vorn zu rücken“, sagte er. Das bedeute, dass Schulen und Kitas für die SPD ganz oben auf der Liste stünden, auch der Neubau für die Feuerwehr. Wenn es dadurch aber finanziell hart auf hart käme, dann könne der Straßenbau in Kremmen dagegen noch ein paar Jahre warten, erklärte Andreas Kretzschmar. Man müsse bedenken, dass die Stadt Kremmen in guten Jahren einen Investitionshaushalt in Höhe von zwei Millionen Euro hat, manchmal auch nur einen Eine-Million-Euro-Haushalt. „Die Dinge, die momentan alle im Raum stehen, sind aber Millionenprojekte.“ Der SPD gehe es darum, dass in Kremmen auch künftig an die Nachhaltigkeit gedacht werde. „Wir wollen, dass wir uns als Stadt nicht übernehmen.“

Von Robert Tiesler

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