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Oberhavel Sababa – alles ist gut!
Lokales Oberhavel Sababa – alles ist gut!
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00:25 17.04.2018
Das Bild ist fertig: Erinnerungsfoto vom Graffitiprojekt an der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder. Quelle: privat
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Birkenwerder

„Sababa“ steht in hebräischer Schrift auf dem Bild, groß und zentral. Dieses Wort soll die Grundstimmung dieses deutsch-israelischen Schüleraustauschs beschreiben, das moderne jüdische Leben in Berlin, den Geist der Metropole. Übersetzt heißt das Wort: „Alles ist gut.“

Skizze von dem großformatigen Graffiti-Bild, das künftig die Schulmensa zieren soll. Quelle: Helge Treichel

Zwölf Jugendliche und zwei Lehrer der Yitzhak Shamir High School aus Petach Tikwa sind seit Montagabend an der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule in Birkenwerder zu Gast. Sie erwidern damit den Besuch von zwölf deutschen Jugendlichen vom vergangenen November in Israel. Mit von der Partie war seinerzeit Marischa Kaminsky aus Birkenwerder. Die 18-Jährige besucht die zwölfte Klasse und ist Schülersprecherin. Sie schätzt an der Begegnung, dass sie ein neues Land kennengelernt hat. „Und Menschen, die richtig gute Freunde geworden sind“, sagt sie. Das sei etwas, „das bleibt“.

Drei internationale Freundinnen: Hila, Marischa und Meitar (v. l.). Quelle: Helge Treichel

Zwei Gäste hat Marischa während des einwöchigen Besuches bei sich zu Hause aufgenommen – Meitar (16) und Hila (16). Was sie am meisten beeindruckt hat? Meitar berichtet vom Platz der Bücherverbrennung 1933, dem Holocaust-Mahnmal in Berlin. Beim Besuch des Reichstages aus habe ihr besonders der Ausblick gefallen. „Mir gefällt Berlin“, sagt Hila. Das Stadtleben, die kulturellen und kulinarischen Möglichkeiten.

Besuch in Berlin. Quelle: privat

Das Lebensgefühl war auch das Hauptthema des Besuchsprogramms, sagt Lehrerin Judith Priess. Am Donnerstag sprachen die jungen Teilnehmer des Austauschs zum Beispiel mit zwei jungen Israelis, die in Neukölln das Café Gordon betreiben. Sie erzählten über ihr Leben als Teil der Techno-Szene und dass sie sich total wohl fühlen in der Stadt, so Judith Priess. Ihre beiden israelischen Kollegen, Literaturlehrerin Morel Maya und Geschichtslehrer Kobi Bayerlein, verweisen auf die großen kulturellen Gemeinsamkeiten, welche auch die Jugendlichen erfahren haben. Besonders beeindruckt habe sie die gemeinsame Feierstunde in der Schule zum Holocaust-Gedenktag (Jom haScho’a). Sechs Kerzen wurden angezündet, um an die sechs Millionen ermordeten Juden zu erinnern.

Die Stadt wird zu Fuß erkundet. Quelle: privat

Inspiriert von der East Side Gallery und der Berliner Streetart haben die Jugendlichen eigene Entwürfe gemacht. Ihr riesiges Graffiti-Bild setzt sich aus acht Leinwänden zusammen und soll künftig in der Schulmensa an der Wand hängen. Bei der Umsetzung half Bernd, Künstler aus Berlin. Das Bild ist aber nicht das einzige Erinnerungsstück: Jeder Teilnehmer des Austauschs hatte die Aufgabe, kurze Videos aufzunehmen. Diese Schnipsel sollen zu einem filmischen Mosaik zusammengesetzt werden. Vorschlag für den Titel: Sababa.

Erinnerungsfoto. Quelle: privat

Von Helge Treichel

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