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Oberhavel Salti und Songs
Lokales Oberhavel Salti und Songs
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22:08 12.06.2016
Atemberaubende Salti zeigten die jungen Artisten. Quelle: Fritz Hermann Köser
Hennigsdorf

Gerade springt ein Junge über einen Mitschüler. Kopfüber, ein Salto von einem Mini-Trampolin aus, gekonnt und routiniert. Ein anderer hüpft über ein Brett, ein Mädchen wirbelt dabei sogar elegant mit einem langen roten Band. Souverän landen alle auf der Matte. Als wäre das für sie ein Spaziergang. „Es droht keine Lebensgefahr“, beruhigt der zuständige Sportlehrer über das Mikrofon. Seine „jungen Artisten“ wissen genau, was sie tun, fährt Karl Heinz Rutter fort. Sie seien schließlich bestens trainiert. Auch deshalb treten sie oft außerhalb der Schule auf.

Die Darbietung zählte wohl zu den Höhepunkten beim zweiten Hoffest der Albert-Schweitzer-Oberschule in Hennigsdorf am vergangenen Sonnabend. Der Wettergott hatte, was die Hitze anbelangt, anders als im vergangenen Jahr dieses Mal Erbarmen. Entsprechend viele Leute waren gekommen. Auf sie wartete neben Akrobatik und Tanz, Musik, ob live oder vom DJ, Kuchen und reichlich Erfrischungen. Eis und gleich vier Sorten Bowle. Mit oder ohne Alkohol.

Organisator war der Förderverein der Schule. Dana Menzel und Angelika Barabas tragen stolz grüne Shirts mit der entsprechenden Aufschrift. Bei diesem Event können sich die Schüler präsentieren, eben zeigen, was sie in den Arbeitsgemeinschaften so alles erlernen, sagt Angelika Barabas, die als Moderatorin auch durch das Programm führt.

Das Fest richtete sich nicht nur an Schüler, Lehrer und Eltern, sondern auch an Anwohner und sonstige Interessierte. Zugleich eine willkommene Gelegenheit, Geld für künftige Schulprojekte zu sammeln.

Nun dringen drei glockenhelle Stimmen über den Schulhof. Sie gehören zu Schülerinnen der neunten und zehnten Klassen, die sich als Sängerinnen versuchen. „Bei dir kann ich verträumt und verrückt sein“, intonieren sie. „Hallo Lieblingsmensch, mehr als fünf Minuten kann ich dir nicht böse sein“, singen sie weiter. Das Original stammt von Namika. „Richtige Profistimmen, hier schlummern noch Talente“, freut sich die Moderatorin.

Auch die Line-Dance-Gruppe der Schule erntete reichlich Applaus. Leider war die Hauptakteurin erkrankt. Doch die verantwortliche Lehrerin wusste Abhilfe. Simone Schalk sprang einfach für die Schülerin ein, tanzte mit.

Schulleiterin Yvonne Waltenberger und ihre Stellvertreterin Mechthild Borchert zeigten sich über die gelungen Darbietungen und die vielen Besucher jedenfalls hocherfreut. Das Hoffest soll jetzt Tradition werden, wünschen sich die beiden Lehrerinnen.

Von Fritz Hermann Köser

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