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Salut zur Silberhochzeit

Zehdenicker Schützen feiern Salut zur Silberhochzeit

Der Zehdenicker Schützenverein wurde vor 25 Jahren neu gegründet. Dieses Jubiläum wurde am Sonnabend gebührend gefeiert. Den Verein gibt es schon seit 1841. Es gab in all den Jahren viele Turbulenzen. Heute steht der Verein auf stabilen Füßen und kann sich ganz aufs Sportliche konzentrieren.

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Mit einem kräftigen Salut eröffneten die Schützen am Sonnabend die Feier zum 25-jährigen Bestehen.

Quelle: Uwe Halling

Zehdenick. Mit weniger Brimborium als noch vor 100 Jahren, aber mit ordentlich Bölleralarm haben die Zehdenicker Schützen am Sonnabend den 25. Vereinsgeburtstag seit der Neugründung 1990 gefeiert. Auf dem Vereinsgelände an der Badinger Chaussee feuerte die Gilde zum Jubiläum aus allen Rohren und kürte das neue Königshaus. Zum Schützenkönig krönte sich mit einem goldenen Schuss Bernd Thomas. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich bei den Frauen Petra Dahm und Ines Heinrich. Beide zielten im ersten Durchgang genau in die Königsscheibe und mussten ein zweites Mal anlegen. Am Ende lag Petra Dahm näher dran. Sie gehört auch zu den Gründungsmitgliedern, die sich 1990 auf Initiative von Fritz Otto der langen Tradition des Zehdenicker Schützenwesens annahmen und die Geschichte fortschrieben. Gegründet wurde der Verein bereits 1841. Weltkriege und politische Umwälzungen provozierten Unterbrechungen in der Historie. Und auch die Neuzeit kam nicht ohne Turbulenzen aus.

„Es ist eine große Leistung, einen Verein neu zu beleben und all die Schwierigkeiten zu bewältigen“, würdigte Thomas Hauenstein, seit Januar Vorsitzender der Zunft. Die Schützen mussten nach der Wende lange um ihre Heimstatt kämpfen. Das Vereinsgelände musste nachträglich teuer erworben werden, eine Rückübertragung durch die Treuhand wurde nicht gewährt. Ein Kredit und Sponsoren halfen beim Neustart. Heute, so betonte Hauenstein, sei der Verein schuldenfrei, habe alle Bauprojekte abgeschlossen und könne sich ganz auf die sportlichen Ziele und mit seinen 78 Mitgliedern auf das Vereinsleben konzentrieren.

Auch wenn nicht mehr ganz so groß gefeiert wird wie im 19. Jahrhundert, „wir fühlen uns als Teil der Zehdenicker Gemeinschaft“, so Hauenstein. Als 1891 das 50-jährige Bestehen begangen wurde, waren die Zehdenicker Schulen geschlossen, die ganze Stadt feierte zwei Tage lang und die königliche Forst stellte frisches Laub und Tannengrün zum Schmücken der Straßen bereit. Der Prachtzug soll 100 Meter lang gewesen sein.

Von Cindy Lüderitz

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