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Oberhavel Sammlerbörse der Zehdenicker Münzfreunde
Lokales Oberhavel Sammlerbörse der Zehdenicker Münzfreunde
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00:34 22.03.2018
Vereinsvorsitzender Wolfgang Gerhardt zeigt eine portugisische Medaille. Quelle: Fotos (6): Uwe Halling
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Zehdenick

Gut besucht war die Sammlerbörse der Zehdenicker Münzfreunde am Sonnabend in der Gaststätte Schröder. Mit Listen und Lupen war das überwiegend fachkundige Publikum auf der Suche nach Stücken, um ihre eigene Sammlung zu vervollständigen.

Im Jahr 1968 fand sich unter dem Dach des Kulturbundes der DDR die Fachgruppe Numismatik zusammen. „Nur so kam man an Sondermünzen heran“, berichtet Wolfgang Gerhardt, der Vereinsvorsitzende der Zehdenicker Münzfreunde, der selbst seit 1970 mit dabei ist. Der 62-Jährige lebt in Templin.

70. Sammlerbörse im November

Die Sammlerbörse am Sonnabend stand ganz im Zeichen des Vereins-Jubiläumsjahres. Im November wird anlässlich des 50-jährigen Bestehens die 70. Sammlerbörse ausgerichtet. Auch dann werden wieder Münzen, Medaillen, Geldscheine, alte Aktien, Ansichtskarten und Informationsmaterial ausgestellt und zum Teil verkauft.

Nicht jeder Sammler handelt

Allerdings ist nicht jeder Aussteller ein Käufer oder Verkäufer. „Man muss doch ein Hobby haben“, sagte beispielsweise Harry Lorenz, der sich für alles interessiert, was mit der Uckermark zu tun hat. Er sammelt schon seit 50 Jahren. Gemeinsam mit Harry Lorenz ist er unterwegs zu verschiedenen Börsen, ob in Wittstock, Stralsund oder Prenzlau. Im Gegensatz zu ihm handelt Harry Lorenz auch, und zwar mit preußischen Münzen. Obwohl die Zehdenicker nur eine kleine Sammlerbörse ist, sind die beiden gern dabei. „Unsere Vereine sind freundschaftlich verbunden“, berichten sie.

Austausch hält Verein am Leben

Der gegenseitige Austausch, die Kontakte und Beziehungen mit Gleichgesinnten sind auch der Grund, warum es die Zehdenicker Münzfreunde mit zurzeit sechs Mitgliedern überhaupt noch gibt, während in Zeiten des Internets viele Vereine auf der Strecke geblieben sind. Trotzdem: Nachwuchs ist immer gern gesehen.

Von Martina Burghardt

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