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Sana-Klinik hat jetzt ein MRT

Sommerfeld Sana-Klinik hat jetzt ein MRT

An der Sommerfelder Sana-Klinik gibt es seit Anfang Juni ein MRT-Gerät. Am Dienstagnachmittag ist es offiziell eingeweiht worden. Etwa 850.000 Euro sind in dem Kremmener Ortsteil investiert worden. Sommerfelder Patienten müssen dafür nun nicht extra nach Berlin-Lichtenberg.

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Das MRT-Gerät stand vorher in der Sana-Klinik in Berlin-Lichtenberg, seit Anfang Juni ist es in Sommerfeld,

Quelle: Robert Tiesler

Sommerfeld. In der Sommerfelder Sana-Klinik gibt es seit Anfang Juni ein MRT-Gerät. Am Dienstagnachmittag war im Haus 6 die offizielle Einweihung. Mit dem MRT, der Magnetresonanztomographie, lassen sich Organe und Gewebe des Menschen bildlich darstellen. Bislang mussten Sommerfelder Patienten für diese Untersuchung immer zur Sana-Klinik nach Berlin-Lichtenberg gebracht werden. „Das war immer sehr beschwerend“, sagte die Lungenärztin Susanne Pelzer.

Vor fast anderthalb Jahren habe es erste ernsthafte Gespräche zur Anschaffung eines MRT-Gerätes in Sommerfeld gegeben, sagte Klinikdirektorin Jean Franke. Aus Kostengründen war das jedoch immer wieder verschoben worden. Doch insbesondere für die neue Klinik für Wirbelsäulenchirurgie sei das Gerät sehr sinnvoll.

850 000 Euro sind in Sommerfeld investiert worden. Das Gerät selbst ist zwar nicht neu – etwa zehn Jahre lang stand es in der Sana-Klinik in Berlin-Lichtenberg –, aber auch die Bauarbeiten dafür im Vorfeld seien aufwendig gewesen. Es müsse eine entsprechende Kabine gebaut werden, erläuterte Jean Franke, der Raum müsse elektromagnetisch abgesichert sein.

Das neue MRT-Gerät sei eine wichtige Aufwertung für die medizinische Versorgung in der Region, sagte die Klinikdirektorin außerdem. Man könne nun neue Wege gehen. Ähnlich sieht das auch Stefan Kroppenstedt, der Chefarzt in der Wirbelsäulenchirurgie. Man habe erkannt, wie wichtig eine solche Anschaffung für den Sommerfelder Klinik-Standort sei.

Noch allerdings ist das MRT-Gerät den Klinikpatienten sowie Privatpatienten vorbehalten. Auf lange Sicht soll sich das aber ändern. Wann jedoch, stehe noch nicht fest, so Jean Franke.

Kremmens Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) wünscht sich, dass das Gerät irgendwann auch für alle Patienten zur Verfügung stehe. „Wenn man eine knappe Million Euro investiert, dann ist das toll für die Zukunft“, sagte er außerdem.

Von Robert Tiesler

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