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Sandiger Pfad soll 2016 verschwinden

Neuer Gehweg für Staffelde Sandiger Pfad soll 2016 verschwinden

Der Radweg von Flatow nach Staffelde endet am Ortseingang. Das soll sich 2016 ändern. Entlang der Flatower Straße in Staffelde soll der Weg weitergeführt werden – bis zu Nauener Chaussee. Entsprechende Pläne sind im Ortsbeirat vorgestellt worden. Die Anwohner müssen 60 Prozent der Baukosten tragen.

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Dort soll der neue Weg entstehen.

Quelle: Robert Tiesler

Staffelde. Entlang der Flatower Straße im Kremmener Ortsteil Staffelde soll im kommenden Jahr ein neuer Gehweg entstehen. Das teilte Ortsvorsteher Sebastian Busse (parteilos) mit. Entsprechende Pläne sind auch im Ortsbeirat vorgestellt worden. Der Gehweg soll an der Kreuzung zur Nauener Chaussee beginnen und von dort kommend auf der linken Seite bis in Höhe Bergstraße verlaufen. Dort könnte er auf die anderen Straßenseite schwenken. Am Ortsausgang Richtung Flatow soll der neue Weg direkt an den schon vorhandenen angeschlossen werden.

Wer sich die Flächen jetzt ansieht, wird nur einen schmalen, sandigen Pfad entdecken – und bei Regenwetter diverse Pfützen. „Im Moment kann da keiner langlaufen“, sagt Sebastian Busse. Das war auch seine Antwort auf eine Frage eines dort lebenden Anwohners, wer denn diesen Weg nutzen solle. „Da wohnen ja auch Senioren und Schulkinder“, so Busse weiter. Und auch diejenigen, die mit dem Rad aus Flatow kommen, könnten diesen Weg dann auch in Staffelde nutzen.

Auch die Befürchtungen, dass an den schmalen Stellen der Flatower Straße Lkw den Weg kaputtfahren, wenn sie dem Gegenverkehr ausweichen müssen, tritt der Ortsvorsteher entgegen. Es seien an diesen Stellen Poller oder andere Absperrmaßnahmen geplant. „Die Anwohner müssen keine Angst haben, dass ihnen alles wieder kaputtgefahren wird.“

Immerhin müssen sie 60 Prozent der Baukosten anteilig tragen. 22 Grundstücke gibt es entlang der Strecke. Die Baukosten werden nach jetzigem Stand – die ganz genaue Summe steht noch nicht fest – mit etwa 120 000 Euro angegeben.

Der neue Weg liegt zwar an der Landesstraße 17, und eigentlich müsste das Land ihn bauen, doch die Stadt Kremmen übernimmt die Maßnahme. „Es gab schon vor 20 Jahren ein Konzept zur Dorfentwicklung, da stand dieser Weg schon drin“, sagt Sebastian Busse.

Die Pläne für den Weg liegen vor, sind auch schon im Ortsbeirat präsentiert worden. Abschließende Beratungen dazu finden aber noch statt. Streitigkeiten, wie es sie in Flatow und Groß-Ziethen um den Gehwegbau gegeben hatte (MAZ berichtete), sieht Busse zum jetzigen Zeit nicht. Zumindest im Ortsbeirat herrschte bei den zahlreichen Zuhörern Einigkeit.

Wenn alles reibungslos verläuft, könnte der neue Weg an der Flatower Straße im Frühsommer 2016 fertig sein.

Von Robert Tiesler

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