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Saniertes Hortgebäude geht wieder in Betrieb

Birkenwerder Saniertes Hortgebäude geht wieder in Betrieb

Drei Jahre ist es her, seit das Birkenhaus wegen eines Feuchteschadens und Schimmelbefalls geschlossen werden musste. Seit Schuljahresbeginn ist das Hortgebäude wieder nutzbar. Gut eine Viertelmillion Euro hat die Gemeinde in die Sanierung investiert.

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Katharina Büttner betreute am Mittwoch die An- und Abmeldung, die in einem der neu gestalteten Räume untergebracht ist.

Quelle: Helge Treichel

Birkenwerder. Es war ein großer Einschnitt, als das „Birkenhaus“ vor drei Jahren von einem Tag auf den anderen gesperrt wurde: In dem Hortgebäude waren Feuchtigkeit und Schimmel entdeckt worden. Seitdem mussten die Erst- und Zweitklässler sowie die Flex-Klassen zusätzlich zu den Dritt- und Viertklässlern im Schulgebäude betreut werden, erinnert sich Hortleiterin Sylvia Weiß. Insgesamt sind das rund 130 Kinder. Gebautes und Gebasteltes sowie andere Spiele mussten fortan nach jedem Hortdurchgang am Morgen und am Nachmittag wieder weggeräumt werden. Die Doppelnutzung der Unterrichtsräume ließ keine Langzeitprojekte mehr zu.

Das ist seit Beginn dieses Schuljahres anders. Die beiden jüngsten Jahrgänge der Hortkinder aus der Pestalozzi-Grundschule durften ihr Birkenhaus wieder in Besitz nehmen.

Jetzt auch innen wieder hübsch

Jetzt auch innen wieder hübsch: das „Birkenhaus“.

Quelle: Helge Treichel

Die Gemeinde ließ das denkmalgeschützte Gebäude seit Anfang Oktober 2015 sanieren. Kosten: 214 000 Euro, sagt Hochbau-Sachbearbeiter Gordon Mielke. In der gesamten unteren Etage mit drei Horträumen, der Küche und einem Aufenthaltsraum waren die Fußböden herausgestemmt worden, um die Pilzsporen gründlich zu entfernen. Zusätzlich wurden die Grundmauern horizontal und vertikal gegen eindringendes Wasser abgedichtet. Um die Belastungen für das historische Gemäuer künftig zu minimieren und Niederschlagswasser fern zu halten, sei im Hofbereich zusätzlich ein Versickerungsbecken gebaut worden – „und das alles unter den Gesichtspunkten des Denkmalschutzes“, sagt Mielke. Jetzt sei es möglich, das Regenwasser kontrolliert versickern zu lassen. Außerdem sei die komplette Möblierung des Untergeschosses auf den Sperrmüll gebracht worden, ebenfalls wegen der Feuchteschäden.

In der neuen Küche

In der neuen Küche.

Quelle: Helge Treichel

Zusätzlich 40 000 Euro brachte die Gemeinde für die neue Möblierung auf, davon allein 10 000 Euro für die neue Küche, sagt Bürgermeister Stephan Zimniok auf Nachfrage. Die erstrahlt nun in einem freundlichen Gelbton. Dieser Raum mit zwei Herden und Waschmaschine biete zudem Platz zum Essen und für Freizeitprojekte. „Meine Vision ist, dort auch ein Elterncafé anzubieten“, sagt Hortleiterin Sylvia Weiß. Bei dem Gedanken an die neuen Möglichkeiten strahlt sie übers ganze Gesicht. Schließlich sei auch die Chance genutzt worden, einen Creativraum sowie ein Atelier mit neuem Mobiliar auszustatten, unter anderem mit höhenverstellbaren und kippbaren Tischen.

Trotz der schwierigen Umstände sei das insgesamt 16-köpfige Hortteam sehr motiviert gewesen, bilanziert die Chefin. Auch die pädagogische Arbeit sei konzeptgetreu mit den rund 240 Hortkindern realisiert worden. Aber jetzt falle das alles eben deutlich leichter.

Von Helge Treichel

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