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Oberhavel Sanierung auf 24 Seiten
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02:16 07.01.2016
Jens Lüscher (BSG), Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner und Bauamtsleiter Berthold Zenner stellten die Broschüre vor. Quelle: Foto: Marco Paetzel
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Velten

Der Bau des Kommunikationszentrums geht voran, das Bollhagen-Museum und der sanierte Bahnhof sind schon fertig. Auch das Straßennetz in der Veltener Innenstadt wurde in den vergangenen Jahren neu gestaltet. In der Innenstadt entstanden viele Eigenheime mit den typischen roten Ziegeldächern, geteilten Fenstern und zwei Geschossen. Solche Meilensteine der Entwicklung Veltens sind in der neuen Broschüre „20 Jahre Sanierungsgebiet Innenstadt – Was Velten erreicht hat und wie es weitergeht.“ zusammengetragen.

Das 24-seitige Heft ist wurde mit Mitteln des Bundes, des Landes und der Stadt Velten gefördert, die Fakten hat Uwe Schieferdecker von der Brandenburgischen Stadterneuerungsgesellschaft (BSG). „Er hat einen guten Draht nach Velten“, erklärte sein Kollege Jens Lüscher, der die Broschüre gemeinsam mit Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner und Baumtsleiter Berthold Zenner kürzlich vorstellte.Herausgekommen ist eine informative Broschüre, die die wichtigsten Projekte der vergangenen 20 Jahre kurz und bündig zusammenfasst.

Interessant dürften für viele Veltener auch die Fotos von Häusern vor und nach der Sanierung sein. Mit dabei sind unter anderem jene markanten Bauten in der Viktoriastraße 24, der Schulstraße 6 oder der Mittelstraße 23. Solche Sanierungen in der Veltener Innenstadt, heißt es in der Broschüre, beweisen eine wachsende Attraktivität der Ofenstadt insgesamt und besonders ihres Zentrums.

Die Stadt hat Fördermittel auf die Sanierung von Straßen und öffentlichen Gebäuden in der Innenstadt konzentriert. Seit dem Beschluss der Sanierungssatzung 1994 flossen allein durch das Programm „Städtebauliche Sanierungsmaßnahmen“ mehr als zehn Millionen Euro in die Innenstadt. Ein siebenstelliger Betrag stand zudem im Stadtumbauprogramm für die Aufwertung der Innenstadt bereit. „Mit der Aufnahme Veltens in das Förderprogramm ,Aktive Stadtzentren’ 2014 erhält unsere Stadt auch in Zukunft eine solide Unterstützung bei der Stadterneuerung“, erklärte Bürgermeisterin Ines Hübner.

Durch die Unterstützung von Bund und Land konnten und können Sanierungsmaßnahmen wie in der Rathausstraße 17 – hier sitzt der Bürgerservice-, der Bau des Hedwig-Bollhagen-Museums, des Kommunikationszentrums und des Bahnhofsgebäudes gefördert werden. Auch die Infrastruktur hat profitiert. Mehr als viereinhalb Millionen Euro hat die Stadt in die Neugestaltung der Straßen in der Innenstadt investiert. Mit der Luisenstraße ist seit Herbst 2012 auch der letzte Straßenzug im Sanierungsgebiet modernisiert worden. Zudem konnten mit der Museumsgasse und der Ratsgasse neue Verbindungsachsen geschaffen werden.

Die öffentlichen Investitionen im Sanierungsgebiet waren Vorbild für private Investoren. Zwar gab es hierfür keine kommunalen Fördermittel. Doch die Möglichkeit, die „nachträglichen Herstellungskosten“ im Zuge der Sanierung über zwölf Jahre vollständig von der Steuer absetzen zu können, war für viele Investoren ein Anreiz. „Die Belebung der Innenstadt bleibt eine große Herausforderung“, sagt Bürgermeisterin Ines Hübner. Mit den Ergebnissen der Bürgerumfrage zur Entwicklung der Innenstadt seien jetzt die Weichen für einen Vollsortiment-Supermarkt in der Innenstadt und damit für die Entwicklung einer modernen, belebten Stadtmitte gestellt. Im Oktober vergangenen Jahres wurden rund 10 000 Fragebögen an alle wahlberechtigten Veltener versandt, um sie über ihre Meinung zum Thema zu befragen. 2589 Bögen kamen zurück. Rund 45 Prozent sprachen sich klar für einen neuen Supermarkt im Zentrum aus, 18 Prozent war das Projekt „unwichtig“.

Info Die Broschüre wird im Sanierungsgebiet kostenlos an alle Haushalte verteilt und liegt zudem im Bürgerservice der Ofenstadt Velten, Rathausstraße 17, für jedermann aus.

Von Marco Paetzel

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