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Sanierung der Marwitzer Straße hat begonnen

Hennigsdorf Sanierung der Marwitzer Straße hat begonnen

Die Marwitzer Straße ist seit Montag zwischen Kreisverkehr und der Kreuzung Fontanestraße voll gesperrt. Es ist der Beginn der Sanierungsarbeiten der Landesstraße, die noch bis Ende 2018 dauern werden. Inzwischen wurde auch bekannt, dass die Kosten für die Stadt um etwa 60 Prozent steigen.

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Die Ampeln an der Kreuzung Marwitzer/Fontanestraße/Alte Fontanestraße wurden gestern für die Bauarbeiten präpariert.

Quelle: Foto: Marco paetzel

Hennigsdorf. Gestern Vormittag bauten Arbeiter die Straßensperren auf, die Sanierung der Marwitzer Straße (L 17) hat offiziell begonnen. Auf etwa einem Kilometer soll die marode Landesstraße bis Ende 2018 grundlegend modernisiert werden, vier Bauabschnitte sind vorgesehen. Das erste Teilstück ist der Abschnitt zwischen Alter Fontanestraße und Fontanestraße. „Der erste Abschnitt soll im November oder Dezember wieder für den Verkehr freigegeben werden. Das Ziel ist es auf jeden Fall, dass wir keine Winterbaustelle bekommen“, erklärte Dirk Asmus, Leiter des Fachdienstes Öffentliche Anlagen im Hennigsdorfer Rathaus dazu.

Während der Arbeiten wird die Marwitzer Straße in diesem Bereich voll gesperrt sein, nur die Anlieger und Rettungsfahrzeuge sollten in dieser Zeit auf die Grundstücke kommen. Eine Umleitung werde es laut Dirk Asmus über Feldstraße- und Fontanestraße geben. Für die Sanierung der restlichen drei Abschnitte, die erst 2018 beginnen sollen, wird der Verkehr dann ab dem Kreisverkehr Marwitz über Velten umgeleitet.

Die Sanierung der Marwitzer Straße ist dringend nötig: Der Asphalt ist marode und zigmal geflickt. Spurrillen verhindern, dass das Regenwasser abfließen kann. Zudem gibt es auf den Kreuzungen der Marwitzer Straße mit viele Unfälle. Und die letzten Starkregengüsse haben die Straße in einen See verwandelt, neue Abflüsse müssen her.

Von der Alten Fontanestraße bis zur Kreuzung Marwitzer Straße/Rigaer Straße plant der Landesbetrieb Straßenwesen, die Fahrbahn auf einer Breite von fünf Metern neu herzustellen. Auch eine Maßnahme, die die Grundschule Nord mit einer Unterschriftenaktion ausgelöst hatte, wird bei den Arbeiten berücksichtigt: So wird der geplante Schutzstreifen für Radler von 1,25 auf 1,50 Meter verbreitert, die Gehwege sollen auf einer Breite von 2,50 Metern ausgebaut sowie mit dem Schild „Radfahrer frei“ ausgestattet werden. Zuvor hatte es vor allem Proteste von Eltern gegeben, die ihre Kinder nicht auf dem Schulweg auf der Straße fahren lassen wollten.

Die Arbeiten werden allerdings teurer als erwartet, was an der guten Aufragslage der Bauunternehmen und gestiegenen Materialkosten liegt. Rund 3,1 Millionen Euro werden für die Sanierung fällig, bei der der Landesbetrieb Straßenwesen den Löwenanteil übernimmt. Die Kosten für die Stadt, die vor allem für die Nebenanlagen verantwortlich ist, erhöhen sich indes um fast 60 Prozent auf 1,04 Millionen Euro. Hier wird der Großteil auf die Anlieger umgelegt, für die Stadtkasse ergeben sich am Ende Mehrkosten von 130 000 Euro. Über die Kostensteigerungen befinden morgen die Mitglieder des Hauptausschusses.

Von Marco Paetzel

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