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Oberhavel Sanierung im Kulturhaus stockt
Lokales Oberhavel Sanierung im Kulturhaus stockt
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12:27 11.03.2018
Mittlerweile ist das Gelände um das alte Kulturhaus umzäunt, es gibt auch Tore. Außerdem werden hier Motorroller verkauft. Quelle: Foto: Marco Paetzel
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Hennigsdorf

Die Arbeiten am alten Stahlwerker-Kulturhaus in der Veltener Straße gehen derzeit nur langsam voran. Das Gelände hat mittlerweile einen neuen Zaun samt Toren, und auf dem hinteren Teil des Grundstücks gibt es nun eine kleine Filiale des Berliner Motorroller-Handels „Burnout Trade“.

Vor einem Jahr hatte die MAZ darüber berichtet, dass der Geschäftsmann Bahaddin Kocak, der das alte Kulturhaus samt dem 12 300 Quadratmeter großen Gelände im August 2016 vor dem Amtsgericht für 410 000 Euro ersteigerte, große Pläne auf dem Areal hatte. Aus dem Saal sollte ein Event-Raum werden, zudem war auf allen Stockwerken des Hauses ein Hostel geplant. Sogar der Betreiber einer Privatschule hatte sich für Räume im Haus interessiert. Doch alle Planungen ziehe sich nun länger hin als vorgesehen. „Die Ämter brauchen sehr lange und fordern viele Dokumente“, erklärt Bahaddin Kocak. Unter anderem müsse er auch noch eine Nutzungsänderung für das Gelände beantragen, dazu gebe es weitere Forderungen der Stadt Hennigsdorf, die der Geschäftsmann erst erfüllen müsse. Er schätzt, dass die komplette Sanierung des Geländes noch bis zum Jahr 2020 dauern könnte.

Seit 2004 stand das Gelände leer und verfiel

Rund 400 000 Euro wollte Bahaddin Kocak für die Sanierung in die Hand nehmen. Vor einem Jahr war der Keller schon vollständig erneuert. Nun werden im Kulturhaus vorübergehend auch Motorroller gelagert.

Auch Motorroller werden jetzt auf dem Gelände verkauft. Quelle: Marco Paetzel

2004 fiel im ehemaligen „Mediapark Nord“ die letzte Klappe. Gut zehn Jahre lang war die Berliner TV-Praxis „Bülowbogen“ im Saal des Kulturhauses aufgebaut. Rainer Hunold und Kult-Schauspieler Günther „Pfitze“ Pfitzmann praktizierten in der ARD-Serie. Nach der Schließung des Hauses stand es leer und verfiel über die Jahre zunehmend. „Das Unkraut stand höher als das Haus“, hatte der Rentner Horst Habedank einmal erklärt. Er hatte seit 2011 das Gelände ehrenamtlich mit dem Mäh-Trecker einigermaßen ansehnlich gehalten. 1959 wurde das Gebäude als neues Klubhaus des Stahlwerks eingeweiht. Es war Heimstatt zahlreicher künstlerischer Zirkel, auf der Bühne traten namhafte Künstler auf.

Von Marco Paetzel

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