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Oberhavel Sanitärtechnik aus einem Guss
Lokales Oberhavel Sanitärtechnik aus einem Guss
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00:08 27.02.2018
Die Firma Normbad GmbH stellt in Velten seit Sommer 2017 vorgefertigte Sanitärwände her. Quelle: FotoS: Enrico Kugler
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Velten

Der Großauftrag klingt vielversprechend: 250 Suiten des Steigenberger Hotels in Hamburg sollen in diesem Jahr mit Veltener Technik ausgestattet werden. Es sind vorgefertigte Sanitärwände, inklusive Trink- und Abwasserinstallation. Alles vormontiert, es muss vor Ort nur noch angeschlossen werden. „Das wird alles in Velten gebaut, mundgerecht für den Installateur vor Ort“, erklärt Andreas Bruch, Chef des Veltener Traditionsunternehmens Bruch Haustechnik GmbH. Seit 1904 gibt es den Betrieb, im vergangenen Jahr sind Bruch und seine 43 Mitarbeiter in den ehemaligen Lidl-Supermarkt in der Ahornstraße 3 gezogen. „Wir brauchten für unsere Idee mehr Platz“, sagt Bruch. Neben der klassischen Haustechnik bieten die Veltener nämlich seit dem vergangenen Sommer die vorgefertigten Sanitärwände an. Dafür hat Andreas Bruch extra das Unternehmen Normbad GmbH gegründet, dessen sechs Mitarbeiter im neuen Firmensitz neben den 37 Mitarbeitern der Bruch Haustechnik arbeiten.

Die Geschäftsräume sahen sich gestern Hauptgeschäftsführer Ralph Bührig und Vizepräsident Burghard Ehlert von der Handwerkskammer Potsdam an, im Rahmen ihrer Betriebsbesuche waren Vertreter der Kammer gestern im ganzen Landkreis unterwegs. Vier bis fünfmal im Jahr machten Bührig und seine Mitstreiter eine Tour durch Oberhavel, das zu den wirtschaftsstärksten Kreisen zähle. „Wir wollen sehen, wie de Stimmung in den Unternehmen ist und wie wir helfen können“, erklärte Bührig.

Andreas Bruch nahm das Angebot dankend an. Die Auftragslage sei gut, gerade im Hinblick auf das neue Unternehmen sei man bis in den Sommer hinein ausgelastet. Die fertigen Sanitärwände, rund 500 wurden seit der Neugründung schon ausgeliefert, werden sowohl in Neu- als auch Altbauten, in Kitas, Seniorenheimen oder Studentenunterkünften eingebaut. Überall eben, wo viele Bäder und Toiletten auf einmal installiert werden müssen. „Mit unseren Sanitärwänden lassen sich vor Ort dann bis zu 40 Prozent der Bauzeit einsparen, weil sie ja nur noch angeschlossen werden müssen“, erklärt Firmenchef Andreas Bruch.

Für die Zukunft würde er sich auf jeden Fall mehr Auszubildende wünschen, das Handwerk brauche generell ein besseres Image. „Wir müssen klarmachen, dass das nicht nur etwas für junge Leute ist, die in der Schule nicht aufgepasst haben“, so der Chef.

Von Marco Paetzel

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