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Saunagänger im Salznebel

Neues Angebot in der Turm-Erlebniscity in Oranienburg Saunagänger im Salznebel

Saunieren gilt im Allgemeinen als ganz gesunde Angelegenheit. In der Saunalandschaft der Turm-City wird noch eins draufgesetzt. Dort gibt es jetzt eine Salzsauna, deren Besuch so gut tut wie ein Aufenthalt am Meer. Der feine Salznebel dringt über die Nase in die äußersten Lungenräume ein und wirkt entzündungshemmend und desinfizierend.

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Sauna-Chef Jan May vor dem Salzzerstäuber in der Sauna.

Quelle: Foto: Kathert

Oranienburg. In der Saunalandschaft der Turm-Erlebniscity gibt es jetzt ein neues Angebot, das besonders die Menschen interessieren dürfte, die es öfter auf den Bronchien haben oder allgemein mit Problemen ihrer Atemwege kämpfen. Es ist eine Salzsauna. Der feine Salznebel, der in der umgebauten Banja verbreitet wird, kann in die äußersten Lungenräume eindringen und seine gesundheitsfördernde Wirkung dort entfalten.

Das Prinzip funktioniert ähnlich wie ein Soledampfbad, nur noch viel besser. „Ein Aufenthalt in der Salzsauna im Turm ist so wohltuend wie ein Aufenthalt am Meer“, sagt Turm-Geschäftsführer Kay Duberow. Verwendet wird ein Himalaya-Salz, ein Steinsalz, das mit 99 Prozent den höchstens natürlichen Gehalt an Natriumchlorid aufweist. Etwa 30 Gramm pro Tag werden für den Saunabetrieb verbraucht. Die Salzpartikel werden so fein zerkleinert, dass es sich anfühlt wie Mehl. Mit der patentierten Technik wird ein Trockensalznebel erzeugt, der über die Nase, die Nebenhöhlen und den Rachenraum tief in die Lunge eindringen kann. Sekrete werden leichter gelöst. Der Saunabesucher schmeckt sehr schnell das Salz auf den Lippen. Zu sehen ist es fast gar nicht. „Der Nebel wirkt entzündungshemmend und desinfizierend“, kann Kay Duberow verkünden. Da in der Sauna nicht mehr als 50 Grad Celsius herrschen, ist der Besuch auch Menschen zu empfehlen, die es nicht so heiß mögen. „Kita-Gruppen sind uns auch sehr willkommen“, sagt Saunaleiter Jan May. Die Salzsauna ist auch etwas für Familien. Gerade im Herbst wissen die Besucher die präventive gesundheitliche Wirkung sicherlich zu schätzen, hofft die Geschäftsführung.

In die Sauna passen etwa 20 Leute. Einen Extrapreis wird es nicht geben. Es bleibt beim üblichen Eintrittspreis für die Nutzung der Saunalandschaft. Etwa zwei Wochen hat der Umbau der 90-Grad-Banja zur Salzsauna gedauert. Die genaue Einstellung für den Salznebel hat dann deutlich mehr Zeit gekosten und den Beteiligten einiges an Nerven abverlangt.

Bisher gebe es in Deutschland erst recht wenige solcher Salzsaunen, meint Duberow. „Es ist die erste Anlage im Großraum Berlin/Brandenburg.“ Ein unterer fünfstelliger Betrag sei investiert worden, so der Geschäftsführer.

Auch vor der Banja gibt es etwas Neues. Ein Bastu-Pool _ ein drei Meter großer runder Behälter aus langsam gewachsenem Lerchenholz. Dort können die Saunagänger unter freiem Himmel ein Kräuterbad oder ein Hefebierbad bei 42 Grad genießen. Dieses Angebot muss dazu gebucht werden.

Die MAZ vergibt sechs Gutscheine für die Turm-Erlebniscity. Interessierte können am Freitag, 2. Oktober, ab 15 Uhr unter  03301/59 45 56 anrufen. Sind die Gutscheine vergeben, ist das Telefon nicht mehr geschaltet.

Von Andrea Kathert

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