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Die „Süße Scheune“ in Kremmen schließt

Rückschlag für Scheunenviertel Die „Süße Scheune“ in Kremmen schließt

Die Torten von Thomas Jaeschke sind weit über die Grenzen von Kremmen hinaus bekannt. Aber die „Süße Scheune“ wird bald schließen. Das haben die Betreiber der MAZ bestätigt. Am Sonntag, 19. Juli, wird sie das letzte Mal geöffnet haben. Thomas und Kathrin Jaeschke wollen sich in Berlin beruflich neu orientieren.

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Drei Wochen noch ist die Scheune geöffnet.
 

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen.  Am 19. Juli gibt es im Kremmener Scheunenviertel zum letzten Mal süße Leckereien. Wie Kathrin Jaeschke der MAZ bestätigte, wird an diesem Tag die „Süße Scheune“ das letzte Mal geöffnet haben. „Aus beruflichen Gründen“, wie sie sagt. Die Familie werde sich umorientieren und nach Berlin ziehen.

Es ist vor allem ihr Mann Thomas Jaeschke, der im Konditor-Business weit über die Grenzen von Kremmen hinaus bekannt ist. Vor allem mit seiner „hohen Kunst“. Elf Zentimeter hoch war und ist die Käsetorte, mit der er Anfang dieses Jahres in Berlin den Käsekuchen-Wettbewerb der Region Berlin-Brandenburg gewonnen hat. Thomas Jaeschke war da bereits das zweite Mal dabei und auch zum zweiten Mal erfolgreich. 2013 gewann er bereits in der Kategorie „Käsekuchen mit Obst”. Mehrere Wochen hatten Thomas und Kathrin Jaeschke immer für die Wettbewerbe geprobt. Etwa sechs Jahre lang betrieben die beiden die „Süße Scheune“. Die klassischen Kuchen hätten immer am besten funktioniert, „Streuselkuchen geht immer”, so Thomas Jaeschke. Der letzte Öffnungstag am Sonntag, 19. Juli, werde ganz normal über die Bühne gehen. Eine kleine Abschlussfeier für Freunde, Kollegen, Nachbarn und Geschäftspartner sei aber auch geplant, sagte Kathrin Jaeschke. Dass das Paar Kremmen und das Scheunenviertel verlässt, „bedauere ich ein bisschen“, sagte Kathrin Jaeschke. Aber die Vorfreude auf das nun kommende Neue in der Hauptstadt ist auch sehr groß.

Für das Kremmener Scheunenviertel ist das Aus der „Süßen Scheune“ ein Rückschlag. Erst am 19. Juni ist das Gebäude, in dem sich das Geschäft befindet, zum „Denkmal des Monats“ gekürt worden (MAZ berichtete). Die Auszeichnungsveranstaltung fand direkt vor den Toren der „Süßen Scheune“ statt. Schon da hielten sich Jaeschkes von den Feierlichkeiten weitgehend fern. Wenn die Betreiber ihr Geschäft ausgeräumt haben, wird die Scheune wohl erst mal leer stehen. Für das „Feuer und Flamme“-Festival am 22. August wird es aber noch eine letzte Torte von den Jaeschkes für die Kremmener geben.

Von Robert Tiesler

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