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Schimmel-Kita: Alles muss raus

Vehlefanz Schimmel-Kita: Alles muss raus

Die Vehlefanzer Kita „Krämer Kids“ ist seit dem 1. September wegen aggressivem Schimmelbefalls geschlossen. Jetzt sind die Räume untersucht worden, die Sanierung wird aufwendig. Unklar ist noch, wie teuer das alles wird. Nun müssen erst mal die Möbel alle raus.

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Die Kita ist gesperrt.

Quelle: Robert Roeske

Vehlefanz. Die von aggressivem Schimmel betroffene Kita „Krämer Kids“ in Vehlefanz muss aufwendig saniert werden. Seit dem 1. September ist die Einrichtung geschlossen. Wie Peter Leys (BfO), der Bürgermeister von Oberkrämer, sagte, muss die Estrichschicht beseitigt werden. Alle Fußböden seien bakteriell belastet. Auch mehrere Rigipswände müssen entfernt werden. Weil davon auch die Sanitäranlagen betroffen sind, kommt es auch in diesem Bereich des Gebäudes zu Bauarbeiten. Danach gehe es darum, die Bakterien- und Sporenfreiheit nachzuweisen, so Leys weiter.

Was das alles kostet und wie lange das dauert, ist derzeit noch vollkommen unklar. Aber: „In diesem Jahr werden wir damit auf keinen Fall fertig“, so der Bürgermeister. Ein Ingenieurbüro erstellt gerade das Leistungsverzeichnis für die Firmen, außerdem müsse ein Ausschreibungsverfahren eingeleitet werden. Das alles koste viel Zeit, sagt Peter Leys bedauernd. Das sei ein Riesenproblem.

Der Neubau für den Hort nebenan sei wahrscheinlich eher fertig als die Kita. Was bedeuten könnte, dass die Kinder dann von ihrem Ausweichquartier im „Haus der Generationen“ erst mal dort rein ziehen könnten. „Wir könnten die Kinder dann dort unterbringen, um dann schnellstmöglich die Kita fertig zu bekommen“, sagte der Bürgermeister. Falls die Kosten für die Sanierung aber extrem hoch steigen, dann gäbe es ein anderes Gedankenspiel. Vielleicht könne man stattdessen etwas Neues bauen, so sagte es Peter Leys im MAZ-Gespräch. Aber man müsse erst abwarten, bis konkrete Zahlen vorliegen.

Jetzt aber müssten zunächst alle Möbel aus dem Gebäude geschafft werden. „Sie werden gereinigt und eingelagert“, sagte Peter Leys. Dann ist das Haus innen komplett leer. In der nächsten Woche könnte eventuell schon der Startschuss für dringende Sanierungsarbeiten fallen.

Von Robert Tiesler

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