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Schlaglochpiste wird nicht geflickt

Strecke Sommerswalde - Hohenbruch Schlaglochpiste wird nicht geflickt

Die Strecke durch den Wald zwischen Sommerswalde und Hohenbruch (Oberhavel) kann gefährlich werden. An einigen Stellen klaffen die Löcher fast über die komplette Fahrbahn, eine davon im Kurvenbereich. Insbesondere für Motorradfahrer ist das schwierig. Doch die Straße wird wohl nicht geflickt.

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Großes Schlagloch mitten in einer Kurve.

Quelle: Robert Tiesler

Hohenbruch. Die Verbindungsstraße zwischen Sommerswalde und Hohenbruch-Johannisthal zerbröselt. Das betrifft vor allem den Kremmener Bereich zwischen dem ehemaligen Bahnübergang und der Kreuzung nach Verlorenort.

An einigen Stellen klaffen die Löcher fast über die komplette Fahrbahn, eine davon im Kurvenbereich. Insbesondere für Motorradfahrer dürfte die Strecke durch den Wald gefährlich werden, vor allem im Dunkeln.

Doch es sieht nicht danach aus, dass die Löcher geflickt werden. Kremmens Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse (SPD) sieht dafür keine Notwendigkeit. „Ich frage mich, wer diesen Weg nutzt“, sagte er in einem MAZ-Gespräch. „Ich weiß nicht, ob der Sommerswalder Weg wirklich für Kremmen so wichtig ist.“ Er müsse beim Straßenbau nach Bedarf und Sinnhaftigkeit gehen.

Arthur Förster (UWG/LGU), der Ortsvorsteher von Hohenbruch, sieht das anders. „Natürlich brauchen wir die Straße“, sagte er. „Wir als Bürger von Hohenbruch nutzen die Strecke, um zum Beispiel nach Schwante zu kommen.“ Der Umweg über Sommerfeld und Kremmen ist recht groß, ebenso über Germendorf. Auch für den Tourismus habe die Strecke durch den Wald eine Bedeutung, so Förster weiter.

Weitere Schlaglochstelle auf dem Weg zwischen Hohenbruch und Sommerswalde

Weitere Schlaglochstelle auf dem Weg zwischen Hohenbruch und Sommerswalde.

Quelle: Robert Tiesler

75 000 Euro sind im Kremmener Haushalt für Straßenreparaturen vorgesehen. „Ich werde versuchen, dafür zu kämpfen“, sagte Arthur Förster.

„Jeder Euro ist nur einmal vorhanden“, erklärt Bürgermeister Sasse dagegen. Er verweist auf ausgefahrene Waldwege in Beetz, die ebenfalls zu Wohnhäusern führen, oder weitere kaputte Straßen im Gewerbegebiet in Orion. „Das wird ebenso hart diskutiert“, so Sasse weiter.

Von Robert Tiesler

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